Wer finanziell in der Enge ist, muss seine Lebensversicherung nicht gleich kündigen. Man kann sich auch beitragsfrei stellen lassen. So wird die Prämie gespart, aber der Vertrag bleibt bestehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Wer finanziell in der Enge ist, muss seine Lebensversicherung nicht gleich kündigen. Man kann sich auch beitragsfrei stellen lassen. So wird die Prämie gespart, aber der Vertrag bleibt bestehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Corona-Krise

Lebensversicherung trotz finanzieller Engpässe behalten

Wer wegen der Corona-Pandemie den Gürtel finanziell enger schnallen muss, sollte bestehende Versicherungen nicht gleich kündigen. Es gibt eine bessere Möglichkeit.

Berlin (dpa/tmn) - Bestehende Lebensversicherungsverträge sollten bei finanziellen Engpässen nicht gleich gekündigt werden. Besser ist es, die Verträge beitragsfrei zu stellen, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

So wird die Prämie gespart, aber der Vertrag bleibt bestehen. Bei einer Kündigung hingegen drohen meist finanzielle Verluste. Gleiches gilt auch für Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Bei Lebensversicherungen ist darauf zu achten, dass nur der kapitalbildende Anteil beitragsfrei gestellt wird und der Risikoteil weiterläuft. Besonders wichtig sei das, wenn damit die Finanzierung eines Eigenheims abgesichert wird für den Fall, dass dem Hauptverdiener etwas zustößt. Die Prämie für die Risikolebensversicherung macht auch nur einen kleinen Teil der Gesamtprämie aus.

Um seine Versicherungen beitragsfrei zu stellen, sollten Verbraucher mit ihrem Versicherer Kontakt aufnehmen und die Einzelheiten besprechen - vor allem, weil die Verträge zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden sollen.

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