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Wichtige Markenhersteller wie Dr. Oetker beliefern die Supermarktkette Real derzeit nicht. Es gibt Streit um die Konditionen. Foto: Oliver Berg

Lücken im Regal: Real hat Ärger mit Lieferanten

Wichtige Markenhersteller beliefern die Supermarktkette Real derzeit nicht. Es gibt Streit um die Konditionen. Wenn es ums Geld geht, wird im Handel öfter mit harten Bandagen gekämpft.

Düsseldorf (dpa) - Kunden der Supermarktkette Real müssen zurzeit damit rechnen, nach einigen ihrer Lieblingsprodukte von der Fertigpizza bis zum Joghurt vergeblich zu suchen. Denn mehrere wichtige Markenhersteller wie Dr. Oetker haben die Belieferung der Metro-Tochter eingestellt.

Der Grund für den Lieferstopp: Streit um von Real gewünschte Änderungen an den Lieferkonditionen. Auch bei den Metro-Großmärkten sind einige Artikel derzeit nicht verfügbar, wie eine Unternehmenssprecherin bestätigte.

Erste Lücken im Angebot sind für jeden, der mit offenen Augen durch eine Real-Filiale geht, inzwischen nicht mehr zu übersehen. Real bemüht sich dennoch, die Aufregung zu dämpfen. Es seien schließlich nur elf von 5000 Lieferanten, mit denen zunächst keine Einigung erzielt worden sei. "Daher haben diese Lieferanten leider beschlossen, uns aktuell nicht zu beliefern", räumte ein Unternehmenssprecher ein.

Das Problem dabei: Nach Informationen des Branchenblattes "Lebensmittel Zeitung" sind darunter neben Dr. Oetker auch weitere profilierte Marken wie Nestlé (Maggi, Nescafé, Wagner Pizza) oder anfangs auch Müller Milch. Oetker bestätigte den Lieferstopp. Auch Müller Milch räumte Lieferunterbrechungen ein. Nestlé wollte sich zu Kundenbeziehungen nicht äußern.

Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Regale bei Real wieder füllen. Oetker-Sprecher Jörg Schillinger jedenfalls ist zuversichtlich: "Es wird, wie immer bei derartigen Verhandlungen, über kurz oder lang eine Lösung geben."

Bei Müller Milch ist die Einigung sogar schon gefunden, wie das Unternehmen mitteilte. Man arbeite nun "mit Hochdruck" daran, dass die Produkte des Unternehmens so schnell wie möglich wieder in den Real-Kühlregalen zu finden seien, betonte das Molkereiunternehmen.

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