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Menschen mit Venenleiden tut Radfahren gut. Dabei sollten sie sich jedoch nicht überanstrengen. Foto: Jens Büttner

Maßvoll und kontinuierlich: Fahrradfahren für Venenpatienten

Joggen, Power-Walken oder eben Fahrradfahren: Wer ein Venenleiden hat, sollte regelmäßig aufs Rad steigen - sich aber nicht überanstrengen. Was es sonst noch zu beachten gilt, weiß ein Venen-Experte.

Bad Bertrich (dpa/tmn) - Ausdauerbewegung ist für Menschen mit Venenleiden gut - da ist Fahrradfahren keine Ausnahme. Am besten radelt man jeden Tag 20 bis 30 Minuten, rät Norbert Frings, Chefarzt der Capio Mosel-Eifel-Klinik und wissenschaftlicher Berater der Deutschen Venen-Liga.

"In einem leichteren Gang kontinuierlich treten, das wäre für die Venen gut." Das heißt also: Nicht mal mit voller Kraft treten und dann wieder rollen lassen, sondern auf Gleichmäßigkeit achten.

Venenpatienten sollten es mit dem Fahrradfahren nicht übertreiben: Maßvoll und kontinuierlich, darauf komme es an. "Es sollte locker vorangehen und keine übermäßige Anstrengung sein", betont Frings.

Denn sonst weiten sich die Venen wieder, und das ist bei Problemen wie Thrombose oder Krampfadern kontraproduktiv. Neben Radfahren sind auch schnelles Gehen, Power-Walken, Joggen auf weichem Boden sowie Training auf dem Cross-Trainer oder Schwimmen für Venenpatienten empfehlenswert.

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