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Werden Mütter krank, sollten sie ihrem Arzt sagen, dass sie stillen. Dementsprechend werden die Medikamente ausgewählt. Foto: Andrea Warnecke

Medikamente können in die Muttermilch übergehen

Bonn (dpa/tmn) - Eine Erkältung oder andere Krankheiten stellen stillende Mütter vor die Frage: Welche Medikamente darf in einnehmen? Denn Arznei kann in die Muttermilch gelangen.

Nehmen Frauen in der Stillzeit Medikamente ein, müssen sie nicht zwingend mit dem Stillen aufhören. "Medikamente, die sich mit dem Stillen vereinbaren lassen, gibt es für fast alle Beschwerden", sagt Prof. Klaus Vetter, Frauenarzt im Netzwerk Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert.

Medikamente können in die Muttermilch übergehen, was der Gesundheit des Babys schaden kann. Daher sollten Stillende nie eigenmächtig ein Präparat einnehmen. Das gilt auch dann, wenn das Mittel nicht verschreibungspflichtig ist. "Frauen, die stillen, sollten im Krankheitsfall und bei Beschwerden immer ihren Arzt um Rat fragen, welches Medikament er in der Stillzeit empfiehlt", rät Vetter. So gehen Frauen sicher, dass sie dem Säugling nicht schaden.

Tipps für die Stillzeit

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