Medikamente online kaufen: Auf Sicherheits-Logo achten

Viele Arzneimittel, die im Internet angeboten werden, sind gefälscht. Das betsätigt die Jahresstatistik des Deutschen Zolls. Kunden können sich jedoch vor Betrug schützen, indem sie Webseiten mit EU-Sicherheitslogo aufsuchen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer Medikamente im Internet kauft, sollte auf das EU-Sicherheitslogo achten. Darauf weist der Deutsche Zoll anlässlich der Veröffentlichung seiner Jahresstatistik hin. Demnach zogen Fahnder 2015 mehr illegale und gefälschte Arzneimittel aus dem Verkehr als in den Vorjahren.

Alle Internetapotheken, die eine Erlaubnis zum Versandhandel haben, führen das Logo. Es hat oben ein weißes Kreuz zwischen mehreren grünen Streifen, darunter eine Deutschlandfahne und den Schriftzug "Zur Überprüfung der Legalität der Webseite hier klicken". Um sicherzugehen, sollte man das Logo anklicken: Bei einer seriösen Internet-Apotheke gelangt man dann auf den Eintrag beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Von Angeboten, die zum Beispiel "Wundermittel" anpreisen oder unrealistische Niedrigpreise versprechen, sollte man die Finger lassen. Gleiches gilt, wenn ein Anbieter rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept verkauft oder es selbst ausstellt.

Übersicht DIMDI

Tipps des Deutschen Zolls

BKA zum Arzneimittelkauf im Internet

DIMDI zum Logo

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahnbrechend: Kann Herzinfarkt jetzt vorab verhindert werden? 
US-Forscher haben ein neues und sicheres Anzeichen für Herzinfarkt entdeckt. Wird diese Erkenntnis dabei helfen, Herzinfarkte in Zukunft vorzubeugen?
Bahnbrechend: Kann Herzinfarkt jetzt vorab verhindert werden? 
An diesen Unis studieren Sie am günstigsten
Die Semestergebühren für das Wintersemester 2017/2018 sind fällig und je nach Uni variieren die Kosten beträchtlich. Hier können Sie über 200 Euro sparen.
An diesen Unis studieren Sie am günstigsten
ARD und ZDF: Bericht über Erhöhung des Rundfunkbeitrages ist "erfunden"
Laut einem Bericht der FAS wollen ARD & Co. den Rundfunkbeitrag zukünftig bis auf 21 Euro erhöhen. Doch die weisen die Absicht zurück: Der Bericht sei "frei erfunden".
ARD und ZDF: Bericht über Erhöhung des Rundfunkbeitrages ist "erfunden"
Geldanlage mit dem Schwarm - Crowdfunding birgt Risiken
Mit kleinen Beträgen etwas Großes auf die Beine stellen. Das ist die Idee, die sich hinter dem Begriff Crowdfunding verbirgt. Für Anleger ist das aber nicht ganz ohne …
Geldanlage mit dem Schwarm - Crowdfunding birgt Risiken

Kommentare