+
Ausflügler auf einem Steg spiegeln sich im Wasser. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Mehr Zeit mit Enkeln: Großeltern bieten am besten Hilfe an

Oma und Opa verbringen gerne Zeit mit ihren Enkeln. Nicht immer werden sie danach gefragt. Das muss auch nicht sein. Großeltern können sich gerne anbieten.

Köln (dpa/tmn) - Wollen Großeltern ihre Enkel häufiger sehen, bieten sie am besten ihre Hilfe im Alltag an. "Das kann zum Beispiel bei den Hausgaben sein oder als Fahrdienst", sagt Christine Sowinski, Diplom-Psychologin vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Eltern mögen unkomplizierte Unterstützung. Nicht sinnvoll ist es, Forderungen zu stellen und die Eltern unter Druck zu setzen. Wichtig ist auch, dass sie die Autonomie der Eltern akzeptieren und sich nicht in Erziehungsfragen einmischen. "Je entspannter es mit den Großeltern ist, desto öfter kommen sie zum Einsatz", erklärt Sowinski.

So können die Senioren auch vorschlagen, dass die Enkel zum Backen vorbeikommen können oder die Kleinen zu einem Zoobesuch einladen. "Das sind alles Dinge, die Eltern im Alltag viel Zeit kosten", sagt die Expertin. In der Regel sind sie dankbar, wenn ihnen das jemand abnimmt. Entscheidend ist allerdings, dass die Enkel gern Zeit mit den Großeltern verbringen. Da Großeltern aber oft diejenigen sind, die zum Beispiel bei etwas zu viel Schokolade ein Auge zudrücken, kommen sie bei den Enkeln in der Regel gut an.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Krebserkrankung: Deuten Sie die Warnsignale richtig
Die Krebsneuerkrankungen steigen mit jedem Jahr. Doch manche sind, wenn sie früh erkannt werden, erfolgreich zu behandeln. Achten Sie daher auf folgende Warnzeichen.
Krebserkrankung: Deuten Sie die Warnsignale richtig
Frau kann Mund nicht mehr öffnen - und leidet qualvoll
Eine Frau wacht eines Tages auf und kann ihren Mund nicht mehr öffnen. Fünf Jahre lang muss sie durch die Hölle gehen – und erlebt keinen Tag ohne Schmerzen.
Frau kann Mund nicht mehr öffnen - und leidet qualvoll
Investment-Größe wettert: Bitcoin ist "Müll"
Immer mehr Negativstimmen erheben sich gegen den Bitcoin. Erst der Chef einer US-Großbank, nun ein mächtiger Investor. Haben sie am Ende Recht mit ihrer Kritik?
Investment-Größe wettert: Bitcoin ist "Müll"
18-jähriger Bitcoin-Millionär sagt DAS voraus
Der erst 18-jährige Erik Finman ist durch Bitcoin Millionär geworden. Nun gibt er eine Prognose für die Kryptowährung ab - und die ist wirklich erstaunlich.
18-jähriger Bitcoin-Millionär sagt DAS voraus

Kommentare