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Gemeinsam auf dem Paulihof (v.l.): Leiterin Ulrike Heigenmooser, FW-Politikerin und Schlagersängerin Claudia Jung – sie ist Schirmherrin des umgebauten Bauernhofs – und Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG. Und: „Tiertherapeut“ Iwan, der Ziegenbock.

Der Merkur hilft wieder in der Heimat

München - Pünktlich zum ersten Advent starten der Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen ihre Spendenaktionen. Mit Ihren Spenden, liebe Leser, unterstützen Sie soziale Projekte in der Region und helfen, Not zu lindern. Von der Sparda- Bank kommen die ersten 50 000 Euro.

Der Überweisungsträger zum Download

Der Münchner Merkur und die Sparda-Bank München eG sind ein eingespieltes Team. Schon im vergangenen Jahr hat die Genossenschaftsbank die Weihnachtsaktion „Der Merkur hilft Kindern“ mit einer großzügigen Spende von 50 000 Euro unterstützt. Auch diesmal fördert sie mit dem gleichen Betrag soziale Projekte in der Region. Das gesamte Geld kommt erneut dem Kinderschutz e.V. zugute, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten. Der Kinderschutz e.V., der 1901 gegründet wurde, ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe in München.

Mehr als 350 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich für junge Menschen und ihre Familien. Der Kinderschutz e.V. fördert unter anderem Kindertagesstätten, Online-Beratungsstellen – und stationäre Erziehungsangebote. Dazu gehört der Paulihof in Unterbernbach (Kreis Aichach-Friedberg). Zusammen mit Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG, besuchten wir den umgebauten Bauernhof, auf dem acht traumatisierte Kinder zuhause sind – und mit Hilfe von Tieren wieder lernen, Vertrauen zu fassen.

Partner der Aktion „Der Merkur hilft Kindern“:

Die Sparda Bank München im Internet

Hier kommen Ihre Spenden an:

Kinderschutz e. V. im Internet

Mit Ihrer großzügigen Spende von 50 000 Euro unterstützen Sie soziale Projekte für Kinder. Warum ist das in der heutigen Zeit besonders wichtig?

Es ist leider so, dass staatliche Mittel für die Förderung gemeinnütziger, karitativer und wohltätiger Projekte grundsätzlich immer knapper werden. Deshalb leisten wir durch Spenden einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben. Wir finden, es ist nicht vertretbar, wenn bestimmte Projekte nur an der Finanzierung scheitern würden. Es gibt ein Zitat, was ich sehr schön finde – und was auch sehr gut in diesen Zusammenhang passt: „Das Einzige, was aus dem Paradies blieb, sind Blumen, Sterne und Kinder.“ Kinder sind unsere Zukunft. Das müssen wir uns immer vor Augen halten.

Auf dem Paulihof leben derzeit acht Kinder, die schwerst traumatisiert sind, weil sie körperlich und seelisch missbraucht wurden. Tiere sollen ihnen Vordabei helfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Sie haben den Paulihof besucht – was für einen Eindruck hatten Sie?

Es ist eine großartige Einrichtung – und wir sind sehr froh, ein solches Projekt finanziell unterstützen zu können. Hier leben Kinder, deren Seelen stark verletzt wurden. Auf dem Paulihof lernen sie langsam wieder, Vertrauen zu fassen. Die Tiere helfen ihnen dabei, wieder Nähe zuzulassen. Kinder haben nun mal eine sehr hohe Affinität zu Tieren – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn bei uns der Kater daheim krank ist, kümmern sich meine Kinder besonders liebevoll um ihn.

Was hat Sie am meisten beeindruckt auf dem Paulihof?

Ganz ehrlich?

Ja, bitte.

Die Leiterin, Frau Heigenmooser. Sie ist ein wunderbares Vorbild für die Kinder, weil sie ihre Erfüllung in ihrer Arbeit gefunden hat, weil sie 100 Prozent dahinter steht – das ist das beste Vorbild, was die Kinder haben können. Ein wirkliches Geschenk. Die Kinder erleben hier, wie Familie funktioniert – dass man zusammen isst, dass man Probleme gemeinsam bespricht und dass man Konflikte nicht durch Fäuste löst. Das ist etwas, was sie in ihren zerrütteten Familien niemals erfahren durften.

Das Thema Familie spielt auch in Ihrer Bank eine wichtige Rolle . . .

Wir haben 150 Arbeitszeitmodelle. Für uns ist es sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter Familie und Beruf vereinbaren können. Viele Mütter arbeiten nur ein bis zwei Tage pro Woche, weil sie den Rest der Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten. Das finden wir sehr gut – und das unterstützen wir auch. Selbst unsere Führungskräfte haben bei uns die Möglichkeit, Elternzeit zu nehmen. Ich habe zum Beispiel auch einen Vorstandskollegen, der das jetzt für drei Monate macht. Meine Vision ist, dass die Leute bei uns reinkommen und sagen: „Durch die Arbeit in der Sparda-Bank ist meine Lebensqualität gestiegen.“

Sie haben nicht nur zufriedene Mitarbeiter, sondern vor allem auch zufriedene Kunden?

Als Genossenschaftsbank sind wir sehr solide und stabil ausgerichtet. Gewinnmaximierung ist nicht unser Ziel, wir wollen vor allem unsere Mitglieder fördern. Wir machen deshalb keine hochspekulativen Geschäfte, sondern ausschließlich Geschäfte, die wir kalkulieren können. Seit der Finanzkrise ist unser Geschäftsmodell so aktuell wie nie: Werte wie Sicherheit und Vertrauen, für die unsere Bank seit mehr als 75 Jahren steht, haben sich bewährt. Die Sparda-Bank München eG ist die größte Genossenschaftsbank Bayerns. Wir haben aktuell eine Bilanzsumme von 5,3 Milliarden Euro und rund 220 000 Mitglieder. Das sind alles nur private Kunden, ganz im Sinn von „Otto Normalverbraucher“.

Das Geld für die diesjährige Weihnachtsaktion kommt von Ihren Kunden.

So ist es: Jedes volljährige Mitglied kann bei der Sparda- Bank München Mitglied im Gewinn-Sparverein werden. Der Gewinn-Sparverein funktioniert wie eine Lotterie mit monatlichen Sach- und Geldpreisen: Für ein Los investieren Sie fünf Euro im Monat. Davon gehen vier Euro aufs Sparkonto, ein Euro geht in die Verlosung. Mit jedem Los, das unsere Mitglieder kaufen, tun sie Gutes.

Sie sind als Bank auch sehr regional ausgerichtet. Warum?

Die Sparda-Bank München eG wurde im Jahr 1930 von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet – sozusagen als Hilfe zur Selbsthilfe. Dahinter stand schon damals der klassische Genossenschaftsgedanke. Er ist bis heute geblieben. Dank unserer Gewinnsparer konnten wir in diesem Jahr einen Betrag von insgesamt 1,4 Millionen Euro für rund 900 Projekte in unserem Geschäftsgebiet Oberbayern zur Verfügung stellen. Wir sind eine Bank für die Region, also wollen wir unser Geld auch in der Region weitergeben. Wir sind mit der Region einfach fest verbunden – so wie der Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen.

Interview: Barbara Nazarewska

Liebe Leser!

Jedes Jahr haben Sie mit Ihren zahlreichen Spenden die Weihnachtsaktion „Der Merkur hilft Kindern“ unterstützt. Sie haben die Not bedürftiger Kinder gelindert und Sie haben diesen Kindern neue Perspektiven gegeben. Auch mit der diesjährigen Aktion wollen wir gemeinsam mit der Sparda-Bank München eG Kindern aus Oberbayern helfen – Kindern, die aus sozial benachteiligten Familien kommen, von Armut, Verwahrlosung und Gewalt betroffen sind. Um diese Kinder kümmert sich der Kinderschutz e.V., unser Partner der diesjährigen Aktion. Helfen Sie auch in diesem Jahr durch Ihre Spende. Damit schenken Sie vielen Kindern Hoffnung und ermöglichen ihnen eine Zukunft.

Spendenkonto 47 11 505

Sparda-Bank München eG

BLZ 700 905 00

Empfänger Kinderschutz e.V.

Für Ihre Spende erhalten Sie eine Zuwendungsbestätigung vom Kinderschutz e.V. Bitte geben Sie daher Ihre vollständige Anschrift bei der Überweisung an. Für Spenden bis 200 Euro gilt der abgestempelte Beleg oder auch die Quittung als Zuwendungsbestätigung.

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