Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten
+
Die Farben vieler Möbel werden mit RAL-Nummern wiedergegeben. Dahinter steckt ein normiertes System, die Töne sind immer gleich. Foto: Andrea Warnecke

Mit Zollstock und Farbkarte: Tipps zum Möbelkauf im Internet

Stimmt die Farbe wirklich? Wie tief sitzt man auf dem Sofa? Ist es echtes Holz? Wer im Internet Möbel bestellt, kann nicht Probe sitzen, die Oberfläche anfassen und die Farbe mit der restlichen Einrichtung vergleichen. Deshalb gibt es hier ein paar Tipps dafür.

Bad Honnef (dpa/tmn) - Beim Online-Shopping muss man sich darauf verlassen, was der Anbietende an Informationen liefert. Passen Klamotten nicht, sind sie schnell zurückgeschickt, bei einem Sofa ist das ein großer Aufwand. Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) hat ein paar Tipps zum Einkauf online:

Farbvergleich beim Maler: Die Farbeinstellungen des Bildschirms und Druckers können die Farbe des Sofas verfälschen. Oftmals werden Angaben dazu aber mit RAL-Kennzeichnungen versehen. Das ist ein normiertes Farbsystem, das jeden Ton mit einer vierstelligen Nummer kennzeichnet - er ist also immer gleich. Beim Maler oder in gut sortierten Baumärkten finden sich Farbkarten mit diesen Tönen zum Anschauen. Einfach mal danach fragen.

Maße nachvollziehen: "Die Menschen irren sich schon, was die Größe angeht, wenn sie im Geschäft kaufen", weiß VDM-Sprecherin Ursula Geismann. Sie überschätzen die Größe des Sofas oder die Wucht der Schrankwand. Aber im Internet, ohne das Modell direkt vor Augen, ist das Abschätzen noch schwieriger. Länge und Breite gehen oft noch, man misst sie zu Hause aus. Aber Suchende sollten beim Sofa-Kauf zum Beispiel auch die Maße zur Sitztiefe und die Höhe der Rückenlehne mit einem Zollstock nachvollziehen. So bekommt man zumindest einen ersten Eindruck vom späteren Sitzgefühl.

Auf die Details schauen: Echtes Holz zum Schnäppchenpreis? Beim Möbelkauf online ist ein Blick in die Produktbeschreibung zwingend notwendig. Dort kann etwa stehen, dass nur Dekorfolie die Kommode ziert. Manchmal ist aber etwas mehr Recherche nötig: Möchte man ein Stück eines renommierten Designers kaufen, muss man sich vor Plagiaten schützen. Designer vergeben oft Lizenzen an Hersteller, nur sie dürfen diese Entwürfe auch verkaufen. Steht bei einem Angebot eines preiswerten Klassikers dabei, die Lizenz ist frei, sollte man das hinterfragen. "In der Regel stimmt das nämlich nicht", warnt Möbelexpertin Geismann.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BGH prüft Paypal-Käuferschutz - Wie sicher ist der Kunde?
Wer seinen Online-Einkauf per Paypal bezahlt, genießt einen Käuferschutz. Erhält man die Ware nicht oder ist mit ihr unzufrieden, wird das Geld zurückgezahlt. Doch …
BGH prüft Paypal-Käuferschutz - Wie sicher ist der Kunde?
Neue Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse
Ob Pommes frites, Chips oder Kekse - viele Esswaren schmecken am besten, wenn sie schön knusprig sind. Doch beim Rösten, Backen und Braten ensteht auch der …
Neue Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse
Achtung: Diese neun Duschfehler machen Sie garantiert auch
Wenig oder öfter duschen, heiß oder kalt, Haare waschen oder nicht: Es ranken viele Mythen ums Thema Duschen. Erfahren Sie hier, was wirklich wichtig ist.
Achtung: Diese neun Duschfehler machen Sie garantiert auch
Resturlaub 2017: Das müssen Sie jetzt darüber wissen
Viele fragen sich, was mit ihren ungenutzten Urlaubstagen passiert: Wann verfällt der Resturlaub? Kann ich ihn ausbezahlen lassen? Was passiert bei Kündigung?
Resturlaub 2017: Das müssen Sie jetzt darüber wissen

Kommentare