Ostbahnhof für alle S-Bahnen gesperrt – U-Bahnen sind überfüllt

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Trüb, grau und nass: Was eher zum Wetter im November passt, erwarten Meteorologen in diesem Jahr an Weihnachten.

Die Prognose zum Fest

Matsch-Wetter: Bleibt das bis Weihnachten?

München - Der Winter lässt in Bayern auf sich warten: Mit Weihnachtsstimmung passen milde Temperaturen und ein grauer Himmel nicht recht zusammen. Die wichtigste Frage: Werden wir weiße Weihnachten haben?

Kaum zu glauben, dass der Adventskalender schon halb leer ist: Ein Blick aus dem Fenster lässt eher an Novemberwetter als an vorweihnachtliche Dezembertage denken. Zwar dürften Autofahrer Schneefälle und Eisglätte wegen frostiger Temperaturen kaum vermissen, doch Weihnachtsstimmung kommt bei Temperaturen um 6 Grad Celsius und dem trüben, grauen Himmel nicht auf.

Ist wenigstens an Weihnachten richtiges Winterwetter in Sicht? In den kommenden Tagen sieht es nicht danach aus: "Die Wetterlage bleibt ziemlich eintönig und vor allen Dingen trüb", erklärt Diplommeteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. In der gesamten nächsten Woche bleiben die Temperaturen mit vier bis acht Grad Celsius klar über dem Nullpunkt, die Sonne zeigt sich kaum. Schnee im Advent bleibt damit unwahrscheinlich, ein ähnlich dunkler Winter wie im letzten Jahr droht. 2012 waren an Heiligabend in Bayern stellenweise 17 Grad Celsius gemessen worden.

Das Wetter für München und Bayern

So weit wird es in diesem Jahr wohl nicht kommen: Bislang rechnet der Wetterexperte mit Temperaturen um sechs Grad. Weiße Weihnachten sind damit nicht in Sicht: "Es kommt zwar Bewegung in die Wetterküche, ob es aber noch für einen Kaltlufteinbruch mit Schnee reichen wird, ist derzeit mehr als fraglich", so Jung. Stattdessen müsse man sich an Heiligabend sogar auf Regen einstellen. Auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen ist laut Jung außer Regen und einem bedeckten Himmel nicht viel zu erwarten.

Wer den Winter jetzt schon abschreibt, hat sich jedoch zu früh gefreut: Diplommeteorologe Dominik Jung ruft den Winter 2011 in Erinnerung, der erst Ende Januar begann und die strengste Kälteperiode seit 1986 einläutete. "Beim Winter ist noch alles offen. Schließlich hat die Jahreszeit kalendarisch noch gar nicht begonnen. Wir befinden uns demnach nämlich noch im Herbst", so Jung. Und auch das Wetter stimmt in dieser Hinsicht mit dem Kalender überein.

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