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Mit einem Nasensauger kann das Baby auch bei Schnupfen endlich wieder frei atmen. 

Nasensauger für Babys und Kleinkinder

Erste Hilfe gegen Schnupfen

Säuglinge atmen ausschließlich durch die Nase – eine Erkältung kann da schnell sehr unangenehm werden. Wenn das Baby sehr unter der verstopften Nase leidet und nicht schlafen kann, versprechen Nasensauger schnelle Hilfe. Welche Modelle sind empfehlenswert?

Weil das Immunsystem von Säuglingen noch nicht stark ausgebildet ist, bekommen Babys bis zu 10 Mal im Jahr eine Erkältung. Eine verstopfte Nase ist auch für Erwachsene unangenehm, für Babys ist sie aber noch schlimmer, schließlich können sie sich noch nicht schnäuzen. Sogar das Trinken wird für Säuglinge zum Problem, wenn sie nicht durch die Nase atmen können und schlafen können sie oft auch nicht. So kann eine an sich harmlose Erkältung schnell zur Tortur werden – für das Baby genauso wie für die Eltern. 

Viele verschiedene Modelle

Der Schleim muss also raus aus der Nase, damit das Baby wieder normal atmen kann. Am besten geht das mit Sauggeräten, die es in den verschiedensten Ausführungen gibt: manche erzeugen mit einem Pumpball einen Unterdruck, andere sind eher ein Schlauch an dem Mama oder Papa mit dem Mund saugen. Außerdem gibt es batteriebetriebene Nasensauger und solche mit Netzbetrieb. Und dann gibt es Modelle, die man an den ganz normalen Haushaltsstaubsauger anschließt. 

Das klingt erstmal gefährlich, denn die Saugleistung eines Staubsaugers ist natürlich viel zu stark für ein feines Babynäschen. Die Aufsätze sind aber so konstruiert, dass an der Saugspitze nur ein stark reduzierter Luftzug ankommt. Der ist aber immer noch stark genug, um die Nase von Babys und Kleinkindern zuverlässig leer zu saugen. 

Empfehlenswert: Nasensauger für den Staubsauger

Das funktioniert bei anderen Modellen nicht so gut, wie ein Test des Test-Portals AllesBeste gezeigt hat. Vor allem die Varianten, die mittels Pumpball funktionieren, saugen nicht genug Nasensekret auf, vor allem, wenn es sehr zähflüssig ist. Aber auch die batteriebetriebenen Modelle konnten nicht überzeugen. 

Modelle, bei denen man mit dem Mund saugen muss, funktionieren zwar im Prinzip gut – allerdings besteht bei ihnen die Gefahr, dass sich die Eltern selbst anstecken, denn das Nasensekret ist hoch infektiös. Daran ändert auch der Filter nicht viel, der bei einigen Modellen eingebaut ist, wie ein Kinderarzt erläutert. 

Am besten funktionieren laut AllesBeste Modelle, die man an den Staubsauger anschließt – und das einzige Modell im Test mit Netzbetrieb, der Nosiboo Nasensauger. Der ist mit knapp 140 Euro allerdings unverhältnismäßig teuer. Zum Vergleich: Modelle für den Staubsauger kosten weniger als 20 Euro. Der Nachteil von beiden Lösungen: für unterwegs sind sie nicht geeignet. 

Mehr zum Thema Nasensauger können Sie im ausführlichen Test von AllesBeste nachlesen. 

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