Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten
+
Auslandspakete fürs mobile Surfen und Telefonieren lohnen sich innerhalb der EU nur bei häufigem Einsatz. Foto: Peter Kneffel

Nur für Vieltelefonierer: Mobilfunk-Auslandspakete in der EU

Urlaubsgrüße versenden, den Wetterbericht abrufen, den Weg suchen - auch in den Ferien ist das Handy für viele ständiger Begleiter. Lohnt es sich für Kunden, hierfür ein Auslandspaket beim Provider zu buchen?

Mainz (dpa/tmn) - Auslandspakete von Mobilfunkanbietern sollen Urlaubern Preissicherheit beim Surfen und Telefonieren geben. Sie bieten meist eine bestimmte Menge Freiminuten, SMS oder Datenvolumen für einen begrenzten Nutzungszeitraum. Aber lohnen sie sich wirklich?

"Die Pakete machen vor allem in Nicht-EU-Ländern Sinn", sagt Martina Totz von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Innerhalb der EU seien sie eher für Menschen geeignet, die viel surfen oder telefonieren wollen. "Einen kurzen Anruf können sie sonst auch über die gedeckelten Roaming-Kosten erledigen." Hier haben sich die Bestimmungen zum 30. April 2016 geändert: Seitdem dürfen die Mobilfunk-Anbieter im Eurotarif innerhalb der EU sowie Norwegen, Liechtenstein und Island nur maximal sechs Cent Aufschlag zu den Inlandstarifen pro Minute für ausgehende Anrufe bzw. Megabyte erheben. Eingehende Anrufe kosten maximal 1,2 Cent pro Minute. Bei SMS-Nachrichten sind es maximal zwei Cent.

Beim Buchen eines Auslandspaketes müssen Nutzer auf die Details achten. Gilt das Paket für Ländergruppen, sollte das Urlaubsland darin miterfasst sein, sagt Totz. Und was passiert, wenn die Inklusivminuten oder das enthaltene Datenvolumen aufgebraucht sind? Auch das sollten Verbraucher vorher prüfen. Kann ein neues Datenpaket nachgebucht werden, oder wird danach einzeln abgerechnet? Ohne neues Datenpaket gilt die Preisliste des Anbieters, und diese muss nicht der EU-Roaming-Verordnung entsprechen, erklärt Totz. Das heißt: Innerhalb der EU könnten die Preise pro Minute, Megabyte oder SMS eventuell teurer sein als bei den gedeckelten Roaming-Tarifen.

Einige Anbieter bieten Auslandspakete als Zusatzoption in ihren Verträgen an. Verbraucher sollten dann prüfen, ob die Option eine festgelegte Laufzeit hat und zu welchen Zeitpunkt man sie gesondert kündigen kann.

Europäische Kommission zu Roaming-Kosten

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BGH prüft Paypal-Käuferschutz - Wie sicher ist der Kunde?
Wer seinen Online-Einkauf per Paypal bezahlt, genießt einen Käuferschutz. Erhält man die Ware nicht oder ist mit ihr unzufrieden, wird das Geld zurückgezahlt. Doch …
BGH prüft Paypal-Käuferschutz - Wie sicher ist der Kunde?
Neue Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse
Ob Pommes frites, Chips oder Kekse - viele Esswaren schmecken am besten, wenn sie schön knusprig sind. Doch beim Rösten, Backen und Braten ensteht auch der …
Neue Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse
Achtung: Diese neun Duschfehler machen Sie garantiert auch
Wenig oder öfter duschen, heiß oder kalt, Haare waschen oder nicht: Es ranken viele Mythen ums Thema Duschen. Erfahren Sie hier, was wirklich wichtig ist.
Achtung: Diese neun Duschfehler machen Sie garantiert auch
Resturlaub 2017: Das müssen Sie jetzt darüber wissen
Viele fragen sich, was mit ihren ungenutzten Urlaubstagen passiert: Wann verfällt der Resturlaub? Kann ich ihn ausbezahlen lassen? Was passiert bei Kündigung?
Resturlaub 2017: Das müssen Sie jetzt darüber wissen

Kommentare