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53 Prozent der deutschen Bankkunden nutzen Online-Banking. Der Durchschnitt der EU-Länder liegt bei 49 Prozent. Foto: Monique Wüstenhagen

Statistisches Bundesamt

Online-Banking in Deutschland beliebter als im EU-Schnitt

Seine Bankgeschäfte online zu erledigen, hat viele Vorzüge. Man spart sich etwa den Weg in die Bankfiliale und ist nicht an Öffnungszeiten gebunden. Jedoch gibt es oft auch Sicherheitsbedenken. Was sagen die Zahlen über das Kundenverhalten?

Wiesbaden (dpa) - Online-Banking ist in Deutschland stärker genutzt als im EU-Durchschnitt. Jeder zweite Bankkunde (53 Prozent) hierzulande erledigte im vergangenen Jahr seine Geldgeschäfte am heimischen Rechner.

Damit lag der Anteil der Nutzer in der Gruppe der 16- bis 74-Jährigen um vier Punkte über dem Durchschnitt der Länder der Europäischen Union (49 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat wickelten 2016 im EU-Vergleich vor allem die Nordeuropäer ihre Bankgeschäfte über das Internet ab. Die Spitzengruppe bildeten Dänemark (88 Prozent), Finnland (86 Prozent) und die Niederlande (85 Prozent). Am seltensten nutzten Verbraucher in Bulgarien (4 Prozent) und Rumänien (5 Prozent) das Online-Banking.

In Deutschland wählten vor allem jüngere Bankkunden den Zugang über das Internet: 74 Prozent in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen tätigten nach den Zahlen der Wiesbadener Statistiker zum Beispiel Überweisungen über ihr Online-Konto. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der Online-Banking-Nutzer: Bei den 65- bis 74-Jährigen waren es im vergangenen Jahr noch 28 Prozent.

Mitteilung Bundesamt

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