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Wie Schüler sich selbst einschätzen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Foto: Patrick Pleul

Optimistische Schüler: Positive Effekt verpufft schnell

Sind Kinder in der Schule erst einmal optimistisch, haben sie die Nase vorn. Egal, wie Eltern und Lehrer sich verhalten, dieser Effekt ist nur von kurzer Dauer.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - "Trau dir ruhig mehr zu": Vor allem Schulkinder hören diesen Satz oft von Eltern oder Lehrern. Er soll ihnen Sicherheit geben und sie ermutigen, das eigene Können höher einzuschätzen. Wie eine neue Studie nun zeigt, haben optimistische Schüler aber nur kurz die Nase vorn.

Der positive Effekt verpufft nach dem ersten Schuljahr, erläutert das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Für das Fach Mathematik wurde jetzt bei fast 1000 Schülern der Zusammenhang zwischen Selbsteinschätzung und Leistung untersucht.

Die Schulkinder wurden von der ersten bis zur vierten Klasse beobachtet. Zu fünf Messzeitpunkten wurden die mathematischen Selbstkonzepte der Kinder und deren Leistungen in dem Fach erfasst. Dann errechneten die Forscher, inwieweit die Einschätzungen der eigenen Fähigkeiten von den Leistungen abwichen - ob sie also optimistisch, realistisch oder pessimistisch ausfielen. Nur am Anfang und Ende des ersten Schuljahrs zeigte sich, dass optimistisch eingestellte Schüler gute Leistungen zeigten und Pessimisten schlechtere.

Im weiteren Verlauf der Schulzeit beeinflussen die Leistungen der Schüler, in welchem Ausmaß sie sich über- oder unterschätzen. Wer gute Noten bekommt, neigt dazu, sich selbst zu überschätzen, schlechte Noten führen eher dazu, dass Kinder sich unterschätzen.

Zusammenfassung der Studie

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