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Wenn ein Geldinstitut seine Kontoführungsgebühren ändert, dann muss es den Verbraucher rechtzeitig darauf hinweisen. Foto: Jens Kalaene

Änderung kann unwirksam werden

Preiserhöhung fürs Konto: Auf Formulierungen achten

Verbraucher sollten das Schreiben zur Erhöhung der Kontoführungsgebühren genau lesen. Beachtet das Geldinstitut wichtige Bedingungen nicht, wird die Änderung unwirksam.

Leipzig (dpa/tmn) - Erhöhen Geldinstitute ihre Preise für Girokonten, müssen sie ihre Kunden rechtzeitig und korrekt darüber informieren. Darauf macht die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig aufmerksam.

Bei der Formulierung sind zwei Dinge zu beachten: Erstens muss die Mitteilung des Anbieters mindestens zwei Monate vor der Preisänderung erfolgen. Zweitens muss das Geldinstitut darauf hinweisen, dass die Kunden sowohl kostenfrei als auch fristlos kündigen können.

Ist einer der zwei genannten Punkte nicht erfüllt, ist die gesamte Preisänderung unwirksam. Verbraucher müssen dann die erhöhten Kosten nicht hinnehmen und können zu viel gezahlte Beträge rückwirkend zurückfordern.

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