1. Startseite
  2. Leben
  3. Presseportal

Über die Hälfte der europäischen Bevölkerung konsumiert täglich Obst und Gemüse und schätzt Gewächshausgemüse positiv

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Obst und Gemüse
Mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung konsumiert Obst und Gemüse täglich, aber vielerorts herrscht noch immer eine Unkenntnis über die Produktionsmethoden. © Fruit Vegetables Europe

Europäische Konsument*innen setzen auf Obst und Gemüse. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung konsumiert Äpfel, Bananen, Brokkoli & Co. täglich, aber vielerorts herrscht noch immer eine Unkenntnis über die Produktionsmethoden. 

Brüssel (ots) -

Europäische Konsument*innen setzen auf Obst und Gemüse. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung konsumiert Äpfel, Bananen, Brokkoli & Co. täglich, aber vielerorts herrscht noch immer eine Unkenntnis über die Produktionsmethoden. Tatsächlich wissen nur 3 von 10 Personen, ob das Obst und Gemüse auf ihrem Teller aus Freilandanbau oder aus dem Gewächshaus stammt. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage zu den Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Obst und Gemüse aus Europa im Rahmen des CuTE-Programms (Cultivating the Taste of Europe). Die Umfrage wurde von Adelante zwischen 2019 und 2021 einmal jährlich mit mehr als 5.000 Studienteilnehmenden aus fünf Ländern (Frankreich, Deutschland, Griechenland, Polen und Spanien) durchgeführt.

Demnach verbinden die befragten Europäer*innen den Konsum von Obst und Gemüse aus Europa mit fünf Kernpunkten: Der Unterstützung der regionalen Wirtschaft und der Produzent*innen vor Ort (30%), einer garantierten umweltbezogenen Nachhaltigkeit (21%) und Lebensmittelsicherheit (21%), mit der Qualität frischer, geschmacksintensiver und nährstoffreicher Produkte (14%) und mit erschwinglichen Preisen (13%).

Was die Kriterien angeht, die Europäer*innen für den Kauf von Obst und Gemüse angeben, belegen Qualität, Frische, Farbe und Geschmack mit 28% den Spitzenplatz, gefolgt vom Preis, der für 20% der Konsument*innen eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls signifikante Prozentwerte erreichen Saisonalität der Produkte (17%) und regionale, nationale oder europäische Herkunft (13%). Weniger häufig genannt wurden Nährwerte (6%), biologischer Anbau (5%), Sicherheit (5%), Freilandanbau (3%) und Nachhaltigkeit (3%).

Befragt man die Produzent*innen im Obst- und Gemüsesegment, welche Faktoren ihnen im Hinblick auf die Produktionsmethoden die meisten Sorgen bereiten, lautet ihre Antwort: die vorherrschenden Missverständnisse. Viele Konsument*innen würden fälschlich davon ausgehen, dass der Anbau im Gewächshaus Nährwerte und Geschmack beeinträchtigen würde und sogar negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könne. „Deshalb spielen unsere Programme zur Promotion und Informationsverbreitung eine so wichtige Rolle dabei, Falschmeldungen, Fake News und Fehlannahmen zu begegnen, die tief im Bewusstsein der Konsument*innen verhaftet sind“, betont der Verband FruitVegetablesEUROPE.

54% der Bevölkerung sind zuversichtlich, dass Produkte aus dem Gewächshaus sicher sind, 51% halten sie für saisonal, 45% für erschwinglich, 43% glauben, dass sie ebenso nahrhaft sind, wie Produkte aus Freilandanbau, und 40% halten sie für umweltfreundlich.

CuTE, Cultivating the Taste of Europe, wurde gegründet als internationales Konsortium, das durch FruitVegetablesEUROPE koordiniert wird und die Verbände APROA, AOPn Tomates et Concombres, AOPnFraiseZGPOiW und INCOFRUIT umfasst. Das Programm wird zu 80% von der EU finanziert und möchte das Wissen der europäischen Bevölkerung zu den Produktionsmethoden für Obst und Gemüse einen großen Schritt nach vorn bringen.

Pressekontakt:

Ginés Mena
Tactics Europe
+34 91 506 28 60
gines.mena@tactics.es

Original-Content von: Fruit Vegetables Europe, übermittelt durch news aktuell

Unternehmensnachrichten präsentiert von Presseportal

Presseportal
Presseportal © Presseportal

news aktuell GmbH
Mittelweg 144
20148 Hamburg
E-Mail: info@newsaktuell.de
www.newsaktuell.de/kontakt

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.
Die Redaktion