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Bei der privaten Altersvorsorge sollten Verbraucher auch darauf achten, ob der Staat sie fördert. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Rendite: Bei Altersvorsorge aufmerksam sein

Aufgepasst bei der privaten Altersvorsorge. Wer das Vorsorgeprodukt nicht sorgfältig aussucht, hat aus der Kapitalanlage später weniger Ertrag als ursprünglich erhofft, so eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Köln (dpa) - Wer nach Produkten für die private Altersvorsorge sucht, sollte dabei steuerliche Aspekte berücksichtigen. Einige Produkte werden gefördert. Andere belegt der Staat mit hohen Abgaben. Darauf macht eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aufmerksam.

Laut der Untersuchung kann zum Beispiel bei nicht-zertifizierten Fondssparplänen und Kapitallebensversicherungen unter Umständen ein großer Teil der erhofften Rendite verloren gehen. Nach IW-Angaben können für Anleger nach 35 Jahren - unter Berücksichtigung von Abzügen für die Steuer und Sozialversicherung - nur etwa 45 Prozent des eingezahlten Bruttobeitrags als Rente übrig bleiben. Die angenommene Rendite lag bei der IW-Simulation bei jährlich 3 Prozent.

Verbraucher sollten bei der Wahl eines Altersvorsorgeproduktes nicht nur auf die Rendite achten, sondern sich vor allem erkundigen, ob und wie stark der Staat es fördert, rät IW-Expertin Susanna Kochskämper. In der Regel sei eine nachgelagerte Besteuerung für Verbraucher, wie sie bei Riester-Produkten oder der betrieblichen Altersvorsorge üblich ist, zwar finanziell vorteilhaft. Allerdings müssten Sparer die nachgelagerten Abgaben bei ihrer Entscheidung für ein Altersvorsorgeprodukt einkalkulieren.

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