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Wer einen Angehörigen pflegt, geht meist an seine Grenzen. Innere Unruhe und Schuldgefühle können die Folge sein. Betroffene brauchen dann genügend Freiraum für Entspannung. Foto: Patrick Pleul

Schlafstörungen können auf Probleme in der Pflege hindeuten

Einen Menschen zu pflegen, ist immer eine Herausforderung. Vor allem, wenn man diesem Menschen nahe steht. Treten Unruhe und ein schlechtes Gewissen auf, ist die Belastbarkeitsgrenze oft erreicht.

Berlin (dpa/tmn) - Die Pflege eines Angehörigen kann Überlastung und Probleme bis hin zu Gewalt mit sich bringen. Wer gereizt und ständig müde ist oder eine innere Unruhe verspürt, sollte das als Warnsignal deuten.

Auch Schuldgefühle und Schlafstörungen können Anzeichen sein. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin. Betroffene sollten sich in solchen Fällen Freiraum für Entspannung schaffen: Etwa Spaziergänge im Grünen machen oder Musik hören.

Auch ein Tagebuch, in dem man positive und negative Momente in der Pflege notiert, kann helfen. Negativ wäre etwa: "Vater hält den Urin nicht - ich habe mich geärgert und mit ihm geschimpft." Ein positiver Moment: "Vater war nach der Physiotherapie ganz entspannt." Die Auswertung der Notizen kann helfen, Veränderungsmöglichkeiten im Verhältnis von An- und Entspannung zu entdecken.

ZQP-Themenreport Gewaltprävention in der Pflege

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