Wer in der letzten Reihe sitzt und etwas sagt, muss damit rechnen, dass sich alle zu ihm umdrehen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
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Wer in der letzten Reihe sitzt und etwas sagt, muss damit rechnen, dass sich alle zu ihm umdrehen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn

Ohne Beobachtung

Schüchterne Schüler sollten besser vorne sitzen

Schön in der letzten Reihe verstecken: Schüchterne Kinder wollen nicht auffallen. In der Schule haben sie es ganz vorne aber oft besser.

Hamburg (dpa/tmn) - Manche Kinder sind abenteuerlustig und immer vorne mit dabei - andere eher in sich gekehrt. Schüchterne Kinder neigen in großen Gruppen dazu, sich zu verkrümeln.

In der Schule setzen sie sich deshalb gerne in die letzte Reihe. Das kann aber kontraproduktiv sein, heißt es in der Zeitschrift "Eltern family" (Ausgabe Juli 2020).

Wer in der letzten Reihe sitzt und dann doch mal etwas sagen möchte, muss damit rechnen, dass sich alle zu ihm umdrehen. Das Meer an neugierigen Gesichtern kann ein zurückhaltendes Kind aber noch mehr einschüchtern.

Eltern sollten ihr Kind deshalb dazu ermutigen, sich besser nach vorne zu setzen. Wenn es sich dort meldet, spricht es automatisch nur mit dem Lehrer - ohne zu viele Zuschauer.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-560533/2

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