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Die Stoffwechselprozesse eines Kindes werden nicht nur durch die Erbanlagen, sondern auch durch das Verhalten der Mutter geprägt. Foto: Mascha Brichta

Schwangere beeinflussen Stoffwechsel ihres Kindes

Frauen, die während der Schwangerschaft auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten, tun nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch ihrem Kind. Eine Studie legt nahe, dass sein Stoffwechsel vom Lebensstil der Mutter nachhaltig beeinflusst wird.

Bonn (dpa/tmn) - Der Lebensstil einer Schwangeren wirkt sich auf den Stoffwechsel des Kindes aus und kann ihn für das weitere Leben prägen. Beeinflusst wird beispielsweise, wie der kindliche Körper Zucker verwertet und ob er dazu neigt, Fett im Fettgewebe zu speichern.

Bei dem Konzept der sogenannten perinatalen Programmierung geht man davon aus, dass wichtige Stoffwechselprozesse nicht nur durch die Erbanlagen, sondern auch durch externe Einflüsse vor und in den ersten Monaten nach der Geburt geprägt werden. Darauf weist das Netzwerk Gesund ins Leben hin. Studien legen nahe, dass diese Programmierung lebenslang wirkt.

Um das ungeborene Kind vor zu vielen Kalorien zu schützen, sollten Schwangere sich beispielsweise zweieinhalb Stunden pro Woche moderat bewegen. Das schafft aber nur etwa ein Drittel der Frauen. Außerdem müsste Schwangerschaftsdiabetes besser erkannt und behandelt werden.

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