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Mit dem Sperrcode für das Mobilgerät beginnt der Datenschutz. Viele sind in diesem Punkt zu nachlässig. Foto: IZMF

Sechs Tipps für mehr Datenschutz mit dem Smartphone

Berlin (dpa/tmn) - Mobiler Datenschutz ist laut IT-Sicherheitsbericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik noch nicht sonderlich weit verbreitet. Viele Nutzer sind zu sorglos. Dabei helfen schon ein paar simple Tricks gegen Ausspähung.

Nutzer von Smartphones und Tablets sind beim Thema Datenschutz häufig zu sorglos. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland (54 Prozent) hat mittlerweile mobilen Internetzugang. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lassen viele Anwender aber selbst einfache Sicherheitsregeln außer Acht. So greifen sie etwa auf ungesicherte WLAN-Netzwerke zu oder räumen Apps zu viele Berechtigungen ein. Auch bei der Weitergabe oder der Entsorgung von Mobilgeräten werden häufig persönliche Daten nicht sicher entfernt. Einige Tipps für mehr Datenschutz - der früher beginnt, als viele denken:

Gerät sichern: Wer sein Telefon mit einer PIN und einem Sperrcode sichert, schützt seine Daten vor unbefügtem Zugriff. Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) rät aus Sicherheitsgründen zu langen und komplexen Zeichenfolgen.

WLAN-Netze:Von öffentlichen Netzwerken ohne Verschlüsselung sollte man grundsätzlich die Finger lassen. Hier kann nämlich theoretisch jeder mitlesen. Besser sind verschlüsselte Netze, doch auch hier ist theoretisch ein Ausspähen möglich. Gibt es keine Alternative zum öffentlichen Netzwerk im Café hilft ein VPN-Dienst, den Datenstrom per Verschlüsselung zu schützen.

Drahtlose Schnittstellen: Werden WLAN, Bluetooth oder GPS nicht benutzt, kann man sie bedenkenlos abstellen. So spart man nicht nur Strom sondern verhindert laut IZMF auch, dass unerkannt Daten weitergegeben oder Bewegungsprofile angelegt werden.

Daten sicher speichern:Datenschutz bedeutet nicht nur den Schutz vor unbefugtem Zugriff sondern auch den Schutz vor Verlust. Deswegen müssen Kontakte, Fotos und E-Mails regelmäßig per Backup gesichert werden. Die nötige Software dazu liefern die Hersteller meistens mit.

Rechte von Apps: Eine Taschenlampen-App muss nicht auf das Telefonbuch zugreifen, auch den eigenen Standort muss nicht jede App kennen. Apps iOS beispielsweise erlaubt, jeder App den Zugriff auf Adressbuch, Kamera, Bilder, Mikrofon oder Standort zu entziehen. Bei anderen Plattformen lässt sich schon beim Download sehen, worauf sie zugreifen wollen. Im Zweifel rät das IZMF dazu, allzu neugierige Apps nicht zu installieren.

Telefon reinigen: Vor dem Weiterverkauf oder der Entsorgung müssen alle persönlichen Daten vom Telefon entfernt werden. Dazu versetzt man das Telefon am besten in den Auslieferungszustand.

Sicherheitsbericht des BSI (PDF-Dokument)

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