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Bei älteren Menschen funktioniert oft die innere Uhr nicht mehr so zuverlässig. Darum ist es ganz normal, dass sie nachts öfter aufwachen. Foto: Martin Schutt/dpa

Die Nacht zum Tag machen

Senioren sollten Alltag den Schlafgewohnheiten anpassen

Sich im Bett hin- und herwälzen und einfach keinen Schlaf finden - viele Menschen fortgeschrittenen Alters kennen das. Zumindest, wer keiner Arbeit mehr nachgehen muss, kann dem Problem aber entspannt begegnen.

München (dpa/tmn) - Im Alter wachen viele Menschen nachts auf und können nicht mehr einschlafen. Das ist ganz normal, denn unsere innere Uhr wird, wenn wir älter werden, schwächer. Senioren sollten ihren Alltag dieser Tatsache ein wenig anpassen.

Das Gute ist: Wer nicht mehr arbeiten muss, braucht tagsüber nicht zwingend fit zu sein. "Es gibt also auch keinen Grund, panisch zu werden, wenn man nachts länger wach liegt", sagt Prof. Till Roenneberg, Leiter der Human Chronobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Senioren können ruhig aufstehen und etwas tun oder ein Buch lesen. Sie sollten dabei aber kein blauhaltiges Licht einschalten. Wird der Betroffene dann tagsüber müde, legt er sich einfach ein bisschen hin. "Je entspannter die Menschen mit dem Thema umgehen, desto besser schlafen sie letztlich auch", sagt Roenneberg.

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