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Die Haut von älteren Menschen ist besonders sensibel. Sie sollten Creme mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 verwenden. Foto: Maja Hitij

Senioren sollten mindestens Lichtschutzfaktor 15 verwenden

Wie viel Sonne darf es sein? Im Sommer ist auch für Senioren die Verführung groß, endlich richtig Sonne zu tanken. Aber sie sollten sich gut schützen und die pralle Mittagssonne lieber meiden. Denn ihre Haut ist besonders gefährdet.

Potsdam (dpa/tmn) - Die Haut von älteren Menschen verträgt UV-Strahlen nicht mehr so gut. Etwa ab dem 65. Lebensjahr bekommt man schneller einen Sonnenbrand, und dieser verheilt auch langsamer. Auch viele Medikamente oder die Kombination verschiedener Präparate machen die Haut sensibler.

Gar nicht mehr in die Sonne zu gehen, ist aber keine Lösung. "Die Sonne hat eine wichtige Funktion für den Vitamin D-Haushalt, was wiederum wichtig für die Gesundheit der Knochen ist." Darauf weist Christine Eichler hin, Chefärztin im Evangelischen Zentrum für Altersmedizin in Potsdam und Fachärztin für Geriatrie.

Senioren gehen am besten am Vormittag oder am späten Nachmittag in die Sonne. Eichler rät zu heller, leichter Kleidung und natürlich Sonnencreme. "Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens bei 15 bis 20 liegen." Auch die Augen sollten ältere Menschen mit einer Sonnenbrille schützen.

Vor allem bei älteren Menschen mit Diabetes ist Vorsicht geboten. Sind aufgrund der Krankheit schon die Empfindungen in den Füßen gestört, besteht durch starke Sonneneinstrahlung die Gefahr von Verbrennungen.

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