+
Erziehung funktioniert vor allem über das Vorleben eines gewünschten Verhaltens - so kann laut der Bewegung des Slow-Parenting Achtsamkeit vermittelt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

"Slow-Parenting" - Erst das eigene Verhalten ändern

Achtsamkeit wird in unserer hektischen Welt immer wichtiger - auch die Kindererziehung bildet keine Ausnahme. Gemäß den grundsätzen der "Slow-Parenting"-Bewegung funktioniert Erziehung vor allem durch das Vorleben der Eltern, weniger durch Verbote und Drill.

Hamburg (dpa/tmn) - Unter "Slow-Parenting" versteht man in meist eine achtsame Erziehung. "Der Slow-Bewegung geht es im Wesentlichen darum, Kinder nicht mehr zu drillen, damit sie im Wettbewerb mit anderen am besten abschneiden", sagte Carl Honoré im Interview der Zeitschrift "Nido" (Januar 2016).

Der Journalist gilt als Mitbegründer der Slow-Life-Bewegung und hat selbst zwei Kinder. Stattdessen solle man auf die eigene Familie schauen und sich fragen, was wirklich wichtig ist - etwa Freizeitaktivitäten, technische Geräte oder Erfolge. "Das größte Geschenk, das man Kindern mit auf den Weg geben kann, ist das Selbstvertrauen, ihre eigenen Definitionen von Erfolg zu leben."

Bei ihm selbst sei es der erste Schritt gewesen, sein eigenes Verhalten zu ändern - etwa dass er während der Familienzeit nicht auf sein Handy schaue oder seine Mails checke. Dann hätten sich die Gewohnheiten aller stark verändert.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bewegend: Braut trifft auf Mann, der Herz ihres Sohnes trägt
Becky Turney feiert nicht nur Hochzeit, sondern erlebt die Überraschung ihres Lebens: Sie begegnet dem Mann, der das Herz ihres toten Sohnes trägt.
Bewegend: Braut trifft auf Mann, der Herz ihres Sohnes trägt
Bargeld am Ende: Zahlen wir schon 2018 alles nur noch mit Karte?
Die Breze beim Bäcker, die Zugfahrkarte oder der Cocktail an der Bar: Zahlen wir bald alles nur noch mit Plastikgeld? Und könnte es 2018 schon soweit sein?
Bargeld am Ende: Zahlen wir schon 2018 alles nur noch mit Karte?
Zehn Dinge, die ordentliche Menschen jeden Tag tun
Ordnung ist das halbe Leben: Wer täglich ein bisschen aufräumt und sauber macht, hat mehr Zeit für die schönen Dinge. Probieren Sie es aus!
Zehn Dinge, die ordentliche Menschen jeden Tag tun
Deshalb sollten Sie Eier nicht mehr kochen
Eier kochen gehört zum Standardrepertoire. Es gibt aber gute Gründe, die weißen Nährstoffbomben nicht mehr so zuzubereiten. Wir verraten Ihnen, wie es besser geht.
Deshalb sollten Sie Eier nicht mehr kochen

Kommentare