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Wer mit seinen Wertpapieren zu einer anderen Bank wechselt, hat in der Regel keine Gebühren zu befürchten. Foto: Andrea Warnecke

Einfacher Weg zu mehr Rendite

So wechseln Anleger ihr Wertpapierdepot

Verursacht ein Wertpapierdepot zu hohe Kosten, sollten Anleger einen Wechsel erwägen. Wickelt dann die neue Bank den Transfer ab, darf sie dafür keine Gebühren berechnen. In einigen Fällen erhalten Kunden sogar eine Wechselprämie.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sein Wertpapierdepot wechselt, kann häufig Geld sparen. Denn hohe Depot- und Transaktionskosten verringern die Rendite. "Durch den Wechsel selbst entstehen Verbrauchern keine Kosten", sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Banken dürfen für einen Wertpapierdepot-Wechsel keine Gebühren verlangen. "Oft können Anleger sogar von einer Wechselprämie profitieren", gibt Ralf Scherfling zu bedenken.

Aber: "Das neue Depot sollte zu den eigenen Bedürfnissen passen", sagt Scherflig. "Wer keinen direkten Ansprechpartner in einer Filiale braucht, kann etwa eine Direktbank wählen." Häufig seien deren Angebote günstiger als bei den Filialbanken.

Um ein Depot zu eröffnen, müssen Verbraucher bei der neuen Bank ihre Identität nachweisen - entweder per Post- oder per Video-Ident. Beim Post-Indent-Verfahren müssen Kunden in einer Postfiliale den Eröffnungsantrag, sowie ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Bequemer ist das Video-Ident-Verfahren, das einige Direktbanken anbieten: "Hier zeigen Sie die Unterlagen und den Ausweis dem Mitarbeiter online während einer Video-Schalte", erklärt der Finanzexperte.

In der Regel kümmert sich die neue Bank um die Übertragung der Wertpapiere und Schließung des alten Depots. "Meist dauert es maximal einen Monat", sagt Scherfling. Eine gesetzliche Vorgabe dazu gibt es jedoch nicht. Erst wenn die Übertragung abgeschlossen ist, können Anleger ihre Papiere wieder handeln - also Käufe und Verkäufe tätigen.

VZ-Checkliste: Auswahlkritieren für Wertpapierdepots

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