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Bei Anruf Opa: Spezielle Handys für Senioren sind im Trend.

Die Tests zum Fest

Top-Geschenke für Senioren: Spezielle Zahnbürsten und Handys

München - Mit welchen Weihnachtsgeschenken kann man Oma und Opa glücklich machen? Stiftung Warentest hat elektrische Zahnbürsten und Seniorenhandys unter die Lupe genommen.

Der Heilige Abend steht vor der Tür - wer jetzt noch kein Geschenk hat, muss sich beeilen. Bei der Suche nach einer originellen Geschenkidee hilft ein Blick ins neue Heft der Stiftung Warentest. Denn die Tester haben einige Produkte mit Geschenkpotential unter die Lupe genommen. Für praktisch Veranlagte die elektrische Zahnbürste und für Oma und Opa das Seniorenhandy.

Elektrische Zahnbürsten

Die elektrische Zahnbürste.

Der Testsieger: Insgesamt zehn elektrische Zahnbürsten haben die Tester im neuen Heft auf Herz und Nieren geprüft. Mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins landet die Braun Oral-B Pro 3000 (76 Euro) mit der Note gut (1,7). Als einzige Bürste im Test erzielte sie in der Kategorie Zahnreinigung ein sehr gut.

Die anderen Guten: Vier weitere Bürsten schnitten gut ab: die Braun Oral-B Pro 600 (29 Euro) mit der Note 1,9, die Philips Sonicar FlexCare Platinum 6 series (152 Euro) mit ebenfalls 1,9, die Panasonic Sonic Vibration Tooth­brush (179 Euro) mit der Note 2,3 und die Rossmann Perlodent med Akku-Zahnbürste Premium (18 Euro) mit der Note 2,4. Sie alle können mit einer guten Gesamtleistung bei der Zahnreinigung punkten.

Der Allzeit-Champion: Die Tester haben nicht zum ersten Mal zur elektrischen Zahnbürste gegriffen. Seit 2013 haben sie insgesamt 41 Modelle getestet. Der unangefochtene Spitzenreiter ist dabei die Braun Oral-B Vitality Precision Clean für 19 Euro - die einzige Bürste, die jemals das begehrte Urteil sehr gut abräumen konnte.

Finger weg: Zwei Modelle konnten nur die Note ausreichend erzielen: Die Müller Sensident Sensi Sonic Schallzahnbürste (25 Euro) bekam die Note 4,0. Die Got Travel Toothbrush Sonic Action (14 Euro) musste sogar mit der Note 4,4 vorliebnehmen. Wenn man bedenkt, dass die beste Bürste aller Zeiten schon für 19 Euro zu haben ist, lohnt es sich ganz bestimmt nicht, hier an der Qualität zu sparen.

Seniorenhandys

Große Tasten: Heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, noch ein Handy mit Tasten aufzutreiben. Im Bereich der Seniorenhandys sind Tasten aber noch en vogue - je größer, je besser. Ebenfalls wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten wirkt die Vorliebe der Hersteller für Klapphandys. Der Vorteil: Der Klappmechanismus dient zugleich als Tastensperre.

Die besten Geräte: Das Panasonic KX-TU329 (Note 2,1) für 84,50 Euro hat im Test die Nase vorn. Es punktet mit starkem Akku und einfacher Handhabung. Noch besser in der Handhabung und etwas stabiler als der Testsieger ist das Doro PhoneEasy 613 (Note 2,2) für 96,50 Euro. Die Telefonfunktion – bei Senioren wichtiger als bei anderen Altersgruppen - ist beim Doro-Gerät mit Note 2,2 sogar etwas besser als beim Panasonic (2,4).

Senioren-Smartphones: Auch wenn Senioren ein Telefon öfter zum Telefonieren benutzen, wollen viele auch das Internet nutzen. Zwei Senioren-Smartphones wurden getestet: Das Doro Liberto 825 (272 Euro) mit Note 2,4 und das Emporia Smart (252 Euro) mit Note 3,0. Die Test-Senioren bevorzugten das Emporia, das gar eine Displayklappe mit echten Tasten zum leichteren Wählen bietet. Seine große Schwäche ist der Falltest - nach 50 Stürzen war es hinüber. Das führte zur Abwertung. Wer sein Telefon nicht zu oft fallen lässt, kann also zum Emporia greifen.

Normales Smartphone: Natürlich können Senioren auch ein ganz normales Smartphone nutzen. Auf Samsunghandys lässt sich in den Einstellungen ein „einfacher Modus“ aktivieren, mit größeren Symbolen und Schriften.

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