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Strafen für Kinder dürfen nicht zu hart ausfallen - Fairness und Transparenz sind besonders wichtig. Foto: Britta Pedersen

Strafen für Kinder: Fairness und Transparenz sind wichtig

Kinder müssen erst lernen, ihre eigenen Grenzen und die von anderen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Wenn sie über die Stränge schlagen, kann eine kleine lehrreiche Strafe sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch absolute Gewaltfreiheit und Fairness.

Hamburg (dpa/tmn) - Wenn ein Kind mit Vorsatz etwas Falsches getan hat, ist eine Strafe mitunter sinnvoll. Aber Achtung: Diese muss immer gewaltfrei, gerecht und für das Kind nachvollziehbar und umsetzbar sein, heißt es in der Zeitschrift "Kinder" (Ausgabe August 2016).

Ein Beispiel: Ein etwa siebenjähriges Kind spielt in der Küche immerzu mit dem Ball, die Eltern ermahnen es mehrmals. Macht es trotzdem weiter und schießt beispielsweise eine Tasse vom Tisch, dann muss es beim Auffegen der Scherben helfen und vom Taschengeld eine neue Tasse kaufen. Wichtig ist, dass Missgeschicke nicht bestraft werden dürfen, auch Kinder unter drei Jahren dürfen nicht bestraft werden.

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