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Die Kopfhörer von Sennheiser bekommen Sie schon um die 35 Euro.

Last-Minute-Mulitmedia-Geschenke

Technik-Christkindl: Vom Kopfhörer bis zum Navi

München - Das Technik-Christkindl hat’s nicht leicht! Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke kaufen möchte, steht oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt’s jetzt täglich den Technik-Kaufberater der tz. Achte und letzte Folge: Last-Minute-Technik.

Das richtige Handy: Mobiltelefone sind kaum mehr zum Telefonieren da! Laut einer aktuellen Umfrage liegt das Telefonieren in der Rangliste der meistgenutzten Smartphone-Funktionen nur noch auf Platz sieben. Am wichtigsten sind den Nutzern SMS, Surfen und E-Mail. Doch es gibt tatsächlich noch Telefone zum Telefonieren, und bei Bedarf auch zum Simsen. Das neue Nokia 130 ist das günstigste Handy, das die Finnen je verkauft haben. Sie bekommen es schon um die 22 Euro. Und es bietet wunderbar große Tasten. Ideal als Notfall-Handy für Kinder – oder für Ältere!

Der richtige MP3-Player: Wollen Sie beim Joggen immer Ihr Smartphone dabeihaben? Gerade für den Sport bleiben MP3-Player erste Wahl. Apple hat an seinen iPods heuer nichts verändert, doch der shuffle (49 Euro) und der nano (169 Euro) bleiben erste Wahl. Der iPod shuffle (zwei GB Platz) ist ohne Bildschirm zwar umständlich zu bedienen. Doch mit zwölf Gramm ist er ein federleichter Begleiter beim Sport, den Sie an Ihre Kleidung klipsen. Der iPod nano mit seinem farbigen Touchscreen bietet 16 GB Platz, das reicht für rund 200 CDs. Mit so viel Musik können Sie mehrere Marathon-Läufe bestreiten.

Die richtige Smartwatch: Das große Smartwatch-Fieber dürfte erst im Frühjahr 2015 ausbrechen, wenn die Apple Watch in die Läden kommt. Bisher suchen die Hersteller noch nach einem Rezept, wie die schlauen Uhren echten Mehrwert bieten können. Die derzeit beste Smartwatch ist die LG G Watch R für 270 Euro. Ihr Computerbildschirm erinnert an eine ganz normale Uhr, trotzdem sind die Standardfunktionen an Bord: Schrittmesser, Pulsmesser, Kompass, Barometer, Musikplayer und Weiterleitung von Nachrichten oder Anrufen, die auf Ihrem Handy eingehen.

Der richtige Fitnesstrainer: Fitness-Armbänder erleben dieses Jahr einen Riesenboom. Ausgefuchstestes Modell ist der nagelneue Jawbone UP3. Das 180 Euro teure Band erkennt, was Sie gerade treiben, egal ob Joggen, Tanzen, Schwimmen oder Gewichtheben. Alle Daten, Puls, Atmung oder Stresslevel, wandern drahtlos in eine App. Und wenn es nach den Machern geht, sollten Sie das Band auch beim Schlafen tragen. Das UP3 ist beinahe schon ein virtueller Hausarzt. Das kann man faszinierend finden – oder auch ein wenig gespenstisch. Nicht ganz so teuer und neugierig sind Schrittzähler wie der Fitbit Zip für 50 Euro.

Das richtige Navi: Unter dem Druck der Navi-Apps fürs Smartphone haben die Hersteller der klassischen Navigationsgeräte kräftig aufgeholt. Bei der neuen Go-Serie von TomTom (ab 160 Euro) sind Echtzeit-Stauwarnungen und lebenslange Kartenupdates im Preis inbegriffen. Zudem wurde die Grafik auf Smartphone-Standard gebracht. Und es geht noch günstiger. Die neue Reihe TomTom Start bekommen Sie schon ab 125 Euro. Sie bietet fast alle Funktionen der teureren Modelle, nur die Stauwarnungen fehlen. Und die Vorteile der klassischen Navis bleiben unverändert: Die Bildschirme sind viel größer als am Smartphone. Und Sie müssen nicht jedes Mal Ihr Handy in die Halterung fummeln.

Der richtige Sound: Mit den Kopfhörern, die Apple, HTC & Co. mitliefern, macht die Musik am Smartphone nur halb so viel Spaß. Denn in der Packung liegen Pfennigartikel, die dünn und blechern klingen. Deutlich bessere Kopfhörer wie den Chip-Testsieger Sennheiser MM30i bekommen Sie schon um die 35 Euro. Noch viel besser klingen größere Kopfhörer, die auf dem Ohr sitzen, die sogenannten On-Ears oder Over-Ears – wie beispielsweise der erstklassige Sony MDR-10RC für 75 Euro. Übrigens: Kinder lieben die Beats-Kopfhörer, die mittlerweile von Apple gekauft wurden, doch deren Klang ist eher bescheiden. Hier bieten die exzellenten Sennheiser Momentum (ab 110 Euro) deutlich mehr.

Jörg Heinrich

Quelle: tz

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