Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister füttert einen kleinen Igel mit einer Flasche Milch. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister füttert einen kleinen Igel mit einer Flasche Milch. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Ein kleiner Igel sitzt im Wohnzimmer der Rentnerin Ingeborg Bauermeister auf einer Waage. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Ein kleiner Igel sitzt im Wohnzimmer der Rentnerin Ingeborg Bauermeister auf einer Waage. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister hält einen kleinen Igel. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister hält einen kleinen Igel. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister hält einen kleinen Igel. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Die Rentnerin Ingeborg Bauermeister hält einen kleinen Igel. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Ein kleiner Igel frisst im Wohnzimmer der Rentnerin Ingeborg Bauermeister. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Ein kleiner Igel frisst im Wohnzimmer der Rentnerin Ingeborg Bauermeister. Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Bauermeister auf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Stacheliges Hobby

81-Jährige ist Ziehmutter Dutzender Igelbabys

So viele wie in diesem Jahr waren es noch nie. 79 Igel päppelt eine Rentnerin aus der Nähe von Hamburg gleichzeitig im Wohnzimmer auf. Eine Menge Arbeit für die gelernte Krankenschwester.

Halstenbek (dpa) - Gleich 79 Igel auf einmal päppelt Ingeborg Bauermeister aus Halstenbek bei Hamburg zurzeit auf. In ihrem Wohnzimmer stehen dicht gedrängt Kartons mit den jungen Tieren. "Wichtig ist nur, dass der Tisch, die Couch und meine beiden Sessel frei sind", sagte die 81-Jährige.

Diese Situation wiederholt sich jeden Herbst. Denn: "Ich bin die Baby-Station." Die Igel bekommt die gelernte Krankenschwester nicht nur aus Schleswig-Holstein, "auch aus Hamburg und Cuxhaven".

Seit 20 Jahren kümmert sich die Rentnerin um Igel. Doch so voll wie jetzt sei es bei ihr noch nie gewesen. Die Igel "wurden dieses Jahr auch sehr spät geboren. Ich hab jetzt noch zwei mit der Flasche zu füttern. Die sind so klein, die haben noch keine Zähne. Das hab ich noch nie erlebt im Oktober", sagte Bauermeister.

Das Aufpäppeln der kleinen Igel bedeutet viel Arbeit. "Ich fange morgens um 7 Uhr mit Saubermachen an, und bin um halb eins fertig. Punkt drei fange ich an zu Füttern, dann bin ich halb sieben mit allem fertig", sagte sie. "Außerdem muss ich noch alle vier Stunden die Säuglinge füttern."

Die ganz kleinen Igel können um diese Jahreszeit nicht mehr ausgewildert werden: Im Oktober klappt das oft noch bei Tieren mit etwa 350 Gramm. "Wir haben jetzt auch schon wieder über zehn ausgewildert. Im November können so 400- bis 450-Grammer noch raus, wenn kein Bodenfrost ist und das Umfeld stimmt." Die anderen ziehen um in den kühlen Keller zum Überwintern. Zuvor hatten regionale Medien berichtet.

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