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Stirbt der Halter, wollen Hunde nicht mehr raus und essen kaum. Deswegen sollten sie innerhalb der Familie weitergegeben werden - und nicht in ein Tierheim kommen. Foto: Rainer Jensen

Alternative zum Tierheim

Bei Tod des Halters Hund innerhalb der Familie weitergeben

Wenn der Halter stirbt, können Hunde unter dem Verlust stark leiden. Deswegen sollten sie innerhalb der Familie weitergegeben werden. Das Tierheim ist nur eine Notlösung.

Lünen (dpa/tmn) - Stirbt der Halter eines Hundes, stellt sich die Frage: Wo soll das Tier bleiben? Monika Addy vom Deutschen Institut für Tierpsychologie und Tiernaturheilkunde rät, den Hund möglichst innerhalb der Familie weiterzugeben.

Es sei ideal, wenn sich jemand kümmert, den das Tier schon kennt. Manche Hunde würden nach dem Tod des Halters sichtlich lethargisch, erklärt Addy. "Sie fressen nicht mehr, wollen nicht mehr raus." Für solche Hunde sei es erstmal wichtig, den gewohnten Tagesablauf beizubehalten. "Ablenken, Gassi gehen, motivieren" - das helfe in der ersten Zeit.

Hatte der Halter keine Familie oder kann niemand das Tier übernehmen, bringt man es ins Tierheim. "In der Regel versuchen die Tierheime, diese Hunde schnell wieder zu vermitteln." Dabei werde meist auch darauf geachtet, dass etwa ein sehr alter Hund nicht in eine kinderreiche Familie kommt.

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Für eine 73-Jährige und ihren Hund endete ein Spaziergang am Strand in Sehestedt bei Eckernförde nahe Kiel in einem Drama. Zu spät bemerkte die Frau, wie schnell das Wasser durch den starken Wind stieg.

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