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Ein Tier unterm Weihnachtsbaum – da leuchten die Kinder­augen. Aber die anfängliche Euphorie lässt häufig schnell nach. „Die Leute wissen oft nicht, das ein Tier Aufwand bedeutet,“ sagt Judith Brettmeister vom Tierheim (Foto). Und: „Die Leute bringen jetzt ihre Wohnungen auf Vordermann und da stört dann ein Kleintier.“ Von Ende Dezember bis März werden im städtischen Tierheim rund 30 Prozent mehr Tiere abgegeben als sonst – allein vom 1. Januar bis 6. Januar waren’s 145. Wir zeigen fünf Tiere, die ein Geschenk waren und nun auf neue Besitzer hoffen.
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Das furchtbar einsame Kaninchen: Hasi hat’s besonders schwer. Das zweijährige Widderkaninchen ist sehr einsam. Seine Tierpflegerin Charlotte Moes (26) sagt: „Hasi war ein Weihnachtsgeschenk und kam direkt am 25 Dezember.“ Sie wünscht sich für das Kaninchen eine ruhige Partnerin oder einen Halter mit viel Geduld und Zeit.
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Lady und Chuckie hatten’s schwer: Chinchilladame Lady (5) und ihr stetiger Begleiter Chuckie (5) kamen am 28. Dezember nach Riem – und zwar in einem Hamsterkäfig. Viel zu klein für die nachtaktiven Nager. Tierpflegerin Melanie Diesner (26) erzählt: „Die beiden wurden mit verfilztem Fell, extrem verschreckt und unterernährt hier abgegeben.“ Eine falsche Ernährung hat sogar zu einer Zahnfehlstellung geführt.
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Sunny wäre fast erfroren: Gelb, gelber, Sunny. Der Kanarienvogel mit seiner strahlenden Farbe wurde am 2. Januar gefunden. Ganz erschöpft saß er am Wegerand. Die Tierpfleger vermuten, dass seine Halter ein Fenster geöffnet haben, um den Vogel freizulassen. Dabei ist das für diese Vögel bei den kalten Temperaturen nicht auszuhalten.
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Don und Burschi sind quietschlebendig: Don (2) und Burschi (5 Monate) haben zwei Dinge gemeinsam. Sie sind beide europäische Kurzhaar-Katzen und wurden beide auf der Straße gefunden – Don am 2. Januar in Großhadern und Burschi am 28. Dezember 2012 in Sendling. Die beiden sind quitschlebendig und gesund.
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Maxi ist sehr neugierig: Maxi ist ein einjähriger Jack-Russel-Terrier-Mischling. Der Rüde wurde am 4. Januar abgegeben. Arno Schuh (34), sein ehrenamtlicher Gassigeher, sagt: „Maxi ist quirlig und sehr aktiv“. Für Maxi ist alles interessant, was sich bewegt.

Diese Tiere waren Weihnachtsgeschenke

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