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Teichbesitzer sollten Koi-Karpfen mit Spezialfutter aus dem Handel füttern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auf Nährstoffbalance achten

Dieses Futter brauchen Koi-Karpfen

Kois sind Allesfresser. Das heißt aber nicht, dass Fischfreunde ihnen alles von Apfel bis Wurm geben sollten: Spezielles Koi-Futter ist die bessere Alternative.

Overath (dpa/tmn) - Koi-Karpfen nehmen sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung zu sich. Viele Teichbesitzer bieten ihnen deshalb gelegentlich Obst und Gemüse, Brot oder Würmer und Schnecken an. Solche Experimente sollten sie aber vermeiden.

Am besten versorgt sind die Tiere mit Koi-Spezialfutter aus dem Handel, rät Ulli Gerlach von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren. Es bietet den Fischen eine ausgewogene Nährstoffbalance und belastet bei richtiger Dosierung auch das Wasser nicht.

Das handelsübliche Koi-Futter gibt es als Pellets und in unterschiedlichen Größen: Für ausgewachsene Tiere haben die Körner einen Durchmesser von 8 bis 15 Millimetern, für Jungfische sind sie weniger als 2 Millimeter groß, und für frisch geschlüpfte Tiere ist ein feines Puder erhältlich.

Da Kois keinen Magen besitzen, können sie nicht so viel auf einmal fressen. Am besten füttern Halter deshalb kleine Mengen. Als Faustregel gilt: Kleine Kois sollten Portionen bekommen, die sie in 5 Minuten schaffen, mittelgroße und große Tiere sollten etwa 15 bis 20 Minuten mit dem Fressen beschäftigt sein.

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