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Dolly Buster mit ihrem Lio

Tierischer Freund

Dolly Busters Lio: Trotz Kastration die große Liebe

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München - Also, wenn sich eine mit Sex auskennt, dann doch wohl Dolly Buster. In über 50 freizügigen Filmchen hat die ehemalige Pornodarstellerin die wenigen Hüllen fallen lassen.

Mit Erfolg: Schon lange kann sich die gebürtige Tschechin, heute 45, ganz ihren Hobbys widmen: Ihrer Kunst und ihren Tieren.

Wobei: Im Moment hat Nora Baumberger, wie sie seit der Heirat mit ihrem Pornoproduzenten ­Josef „Dino“ Baumberger 1997 heißt, nur einen Hund: Lio, einen bald fünf Jahre alten Beagle. Und da kommt wieder der Sex dazu, denn Lio wurde in der Hundeprofi-Sendung auf Vox „immer wieder als Sexprotz abgestempelt“, erzählt Buster der tz. Der Rat des angeblichen Experten: Kastration.

Damals gehörte Lio noch der ehemaligen Eisprinzessin Tanja ­Szewczenko. Als die schwanger wurde, hat Freundin Dolly Lio übernommen. „Ich habe dann gemerkt, dass er ein ganz normaler Beagle ist. Die Kastration wäre gar nicht nötig gewesen.“

Den tragischen Verlust seiner Männlichkeit hat Lio allerdings gründlich aufgearbeitet. Und nicht nur das: auch die Riesenbrüste seines Frauchens, seine Gewichtsprobleme und die zunehmende Ähnlichkeit zwischen Tier und Mensch beschäftigt Lio – nachzulesen in dem neuen, witzigen Roman "Ohne Maulkorb. Aus dem Tagebuch meines Hundes."

„Ich habe das Buch aus der Sicht meines Hundes geschrieben, denn ich finde, der beste Hundeexperte ist immer noch das Tier selbst.“ Die Idee kam ihr, als sie sich noch einmal die Hundeprofi-Sendungen über Lio im Internet angesehen hat. „Da hab’ ich erst gemerkt, was das für ein Unsinn ist und wie sehr an der Wahrheit vorbei.“

Buster kennt sich nämlich nicht nur mit Sex aus. „Ich habe ein Diplom als Hundeheilpraktikerin und Hundepsychologin von der Akademie in Prag.“ Für sie sei das wichtig gewesen, „damit ich mit meinen Hunden nicht so machtlos bin.“

Anders als man vielleicht vermuten würde, sind für Buster Hunde echte Weggefährten und keine Accessoires. „Da krieg ich immer zu viel, wenn ich so etwas wie Paris Hilton sehe.“ Ein Halsband mit Glitzersteinchen oder ähnlich modischem Schnickschnack käme für sie niemals infrage. Lio trägt übrigens noch ein Halsband von Busters ehemaligem Boxer.

Drei Stück hatte die Pornoqueen einst zu Hause. „Das sind Hunde, die immer gute Laune vermitteln. Gut, sie springen einen immer an, aber das ist ja schön. Und sie lachen immer.“

Wenn es nach ihr ginge, bekommt Lio also schon bald Gesellschaft. Dann muss er nur seinen Lieblingsplatz auf der Couch teilen – oder in Dollys Bett. Denn auch wenn seine große Zeit als Sexprotz vorbei ist: alleine im Körbchen schlafen kommt für Lio überhaupt nicht infrage.

Maria Zsolnay

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