Es grenzt an ein Wunder

Video: Kätzchen überlebt bei 160 km/h im Radkasten

Neckarsulm - Es grenzt an ein Wunder! Der sechsmonatige Kater Kuno klemmte im Radkasten eines Autos fest und raste 86 Kilometer weit mit bis zu 160 km/h über den Asphalt - doch er überlebte!

Der kleine Kater war in Weinheim an der Baden-württembergischen Grenze "unfreiwillig" zugestiegen - er hatte sich beim Herumstromern im Radkasten festgeklemmt. Erst 86 Kilometer später, an einer Raststätte in Neckarsulm, wurde er gefunden. Sofort begann die Rettungsaktion: Kuno bekam eine Narkose und Mechaniker montierten das Rad ab - die Samtpfote war gerettet.

"Es ist ein Wunder", meint Stefanie Graf von der Pfötchenhilfe, die von der Polizei benachrichtigt worden war: "Er konnte sich gar nicht mehr bewegen". Tierärztin Dr. Charlotte Haberkern weiß: "Er hätte sogar querschnittsgelähmt sein können." Wieder in Freiheit war der Kater zwar ein wenig verstört, aber ansonsten unverletzt. 

Beim nächsten Mal muss Kuno also etwas vorsichtiger sein - noch einmal sollte er seine Schutzengel lieber nicht auf die Probe stellen. Schließlich hat auch eine Katze nur sieben Leben.

Die Suche nach Kunos Besitzer ist mittlerweile in vollem Gange.

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