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Die Eier der Amsel sind grün-bläulich und dürfen von Kindern nicht angefasst werden. Foto: Arne Dedert

Bunte Eier in der Natur

Finger weg vom Vogelnest bei der Ostereiersuche

In der Natur gibt es viele bunte Eier. Bei der Osteiersuche kann es daher für Kinder verlockend sein, in Wildvogelnester zu greifen. Eltern sollten das verhindern, denn diese Eier sind streng geschützt.

Hamburg (dpa/tmn) - Sie sind grün, braun, blau oder weiß, mal fein getupft, mal bunt gesprenkelt: Wenn es auf die Ostereier-Suche geht, sollten Eltern ihre Kinder vorher warnen, dass nicht jedes bunte Ei zum Naschen da ist.

Auch in der Natur gibt es viele bunte Eier – und dort heißt es: Finger weg vom Nest, erklärt die Deutsche Wildtier Stiftung.

Die Nester sind gut versteckt in Gras und Schilf, in Hecken und Sträuchern, auf Bäumen und Feldern. Die Eier von Amsel, Drossel, Fink, Kiebitz, Feldlerche, Singdrossel, Stockente oder Sommergoldhähnchen sehen aus wie gemalte Ostereier, sind aber streng geschützt. Einsammeln ist verboten. April bis Mai ist die Hauptbrutzeit der heimischen Vögel, Vogeleltern dürfen in ihrem Brutgeschäft nicht gestört werden. Darauf weisen die Vogelschützer hin.

Die Eierfarbe hänge vom Neststandort ab. Eier in Hecken, beispielsweise von Amseln oder Drosseln, seien grün bis bläulich. Eier, die in Höhlen liegen, etwa die der Ringeltaube oder Schellente, kommen grau bis weiß daher. Findet man auf der österlichen Eiersuche im Garten oder am Wegesrand Eierschalen, sind die Küken entweder schon geschlüpft, oder ein Nesträuber war da.

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