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Gefundene Wildtiere wie diese kleine Eule sollten am besten in die Hände von Experten gegeben werden.

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Was tun mit gefundenen Wildtieren?

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Vogelbabys, abgestürzte Eichhörnchen, kleine Feldhäschen: Was ist zu tun, wenn man ein hilfloses Tier findet? Die Wildtierauffangstation Pfotenhilfe gibt wertvolle Tipps.

Ohne aufmerksame Tierfreunde hätten viele gefundene Tiere in freier Wildbahn wohl keine Chance. Sie können dann in die Obhut von professionellen Tierpflegern gegeben werden. Dennoch muss nicht jedes aufgefundene Wildtier gleich gerettet oder gepflegt werden. „Immer wieder springen oder stürzen zum Beispiel kleine Jungeulen aus dem Nest und scheinen dann verlassen am Boden zu sitzen, da sie noch flugunfähig sind“, meint Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe. „Sofern die Jungtiere gesund sind, werden sie aber auch außerhalb ihres Nestes von ihren Eltern versorgt. Das wissen viele Menschen nicht!“, erklärt Sautner. Meistens können die kleinen Eulen durch ihre Kletterkünste und den Einsatz ihrer scharfen Krallen und Flügel selbst den Weg zurück ins Nest finden. Offen bleibt hierbei die Frage, ob und wann dem scheinbar hilflosen Wildtier geholfen werden muss. Leider gibt es darauf keine einhundert Prozent richtige Antwort. Oft zeigen sich schwache, kranke oder elternlose Wildtiere, die menschliche Unterstützung benötigen, bei Tageslicht.

Dennoch raten Experten davon ab, die Tiere zu berühren oder gar mitzunehmen. „In diesem Fall rufen Sie am besten eine Wildtierauffangstation wie den Verein Pfotenhilfe (0664-848 55) an. Durch die langjährige Erfahrung im Umgang mit Wildtieren können Ihnen die Experten solcher Stationen mit wertvollen Ratschlägen unterstützend zur Seite stehen und verhindern, dass die Tiere durch vermeintliche Tierliebe gefährdet werden“, appelliert Sautner. „Nur im absoluten Notfall wie Krankheit oder Schwäche sollen Wildtiere in menschliche Obhut genommen werden. Ist dies der Fall, ist es selbst dann ratsam, einen Experte zu befragen“, so Sautner abschließend.

mil

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