In Argentinien

Grausame Selfie-Aktion von Touristen: Baby-Delfin stirbt am Strand!

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Ein Selfie um jeden Preis: Nachdem Touristen am Strand von Santa Teresita in Argentinien einen kleinen Delfin aus dem Wasser geholt und fotografiert haben, musste er sterben.

Er wurde wie eine Trophäe herumgereicht und für Selfies missbraucht: Als der Delfin, der zu den kleinsten seiner Art gehört, aus dem Wasser gehoben wurde, scharten sich in Windeseile Hunderte von Touristen um ihn. Jeder wollte ein Selfie zusammen mit dem Meeresbewohner schießen, zum Leidwesen des Tieres. Der kleine La-Plata-Delfin hat diese Touri-Tortur nicht überlebt, wie die Nachrichtenseite Sky News berichtet.

 

 

Laut Medienberichten und Beiträgen in sozialen Netzwerken trocknete er schnell in der heißen Sonne aus und starb innerhalb weniger Minuten. Anschließend wurde er einfach am Sandstrand liegengelassen. Die Tierquälerei ereignete sich vor rund einer Woche.

 

 

Das Foto des grausamen Vorfalls sorgt nun für einen Shitstorm im Netz. Der Bestand der vom Aussterben bedrohten Art wird von Experten auf rund 30.000 Exemplare geschätzt.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Hernan Coria

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