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Haustier stirbt: Verabschiedet es sich vor dem Tod von uns?

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Von: Jasmin Farah

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Eine Frau kuschelt mit ihrem Hund.
Viele Haustiere, die sterben, suchen noch mal die Nähe zu ihrem Besitzer. (Symbolbild) © Emma Ovin/Imago

Spüren Haustiere, wenn sie sterben? Manche Besitzer sind sich da sicher und scheinen es an ihrem Verhalten ablesen zu können. Doch stimmt das?

Es ist für die meisten Tierhalter ein schwerer und emotionaler Moment, wenn das eigene Haustier stirbt. Jahrelang war etwa der Hund für viele ein festes Familienmitglied, man hat viel zusammen erlebt. Wenn Hunde allerdings kränker, schwächer und älter werden, läuft langsam die gemeinsame Zeit ab. Selten geschieht es allerdings, dass die Tiere einfach so friedlich einschlafen und nicht mehr aufwachen. Oftmals zieht sich der Sterbeprozess länger hin, weiß landtiere.de. Es kann dauern, bis eine Spritze vom Tierarzt die Vierbeiner erlöst.

Doch auch wenn es schwer zu ertragen ist, sollten Haustierbesitzer während des Einschläferns nicht von der Seite ihres Lieblings weichen. Schließlich brauchen die Vierbeiner in den letzten Minuten ihres Lebens ihre Bezugsperson, wenn es dem Ende zugeht. Letzteres wissen auch die Tiere selbst, scheint es. Auf uns wirkt es so, als würden sie regelrecht spüren, dass ihr Tod bevorsteht.

Allerdings gibt es auch Hunde, Katzen und Co., die sterben und sich aus diesem Grund zurückziehen. Sie verstecken sich dann oder begeben sich an einen Ort, wo sie sich sonst nie ablegen. Bevor sie dann nur noch regungslos daliegen, verspüren manche noch mal akuten Bewegungsdrang und sind nervös. Was allerdings viele sterbende Haustiere gemeinsam haben, ist, dass sie bereits Tage zuvor aufhören, zu fressen oder zu trinken.

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