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Auch Haustieren macht das Altern zu schaffen. Oft brauchen sie mehr Ruhe, haben Orientierungsprobleme, weniger Appetit. Sie brauchen daher mehr Verständnis.

Experten-Tipps

Hilfe beim Älterwerden: Hund und Katze brauchen Verständnis

Die Haare grau, die Knochen müde. Auch bei Haustieren hinterlässt das Alter Spuren. Oft brauchen sie mehr Ruhe. Die sollte man ihnen lassen. Auch in anderen Bereichen ist Verständnis und Fürsorge gefragt.

Berlin - Auch für Tiere wird das Leben im Alter beschwerlich: Hunde und Katzen bewegen sich langsamer, haben Orientierungsprobleme oder weniger Appetit. "Genau wie Menschen brauchen Tiere im Alter mehr Hilfe und Verständnis", sagt Claudia Pfister von der Bundestierärztekammer.

Das Bedürfnis nach Ruhe wird auch bei Tieren im Alter stärker. "Wenn ein älteres Tier mehr Zeit für sich braucht, muss man das respektieren", sagt Pfister. Erwachsene sollten das besonders Kindern erklären, die den Kontakt zum Tier suchen.

Für Hundebesitzer empfiehlt sich, die Tiere im hohen Alter an der Leine zu führen, erklärt Pfister. "Sie können ihre Umgebung oft nicht mehr erkennen - die Leine gibt Sicherheit." Bei Katzen können Kletterhocker in der Wohnung dafür sorgen, dass der Lieblingsplatz erreichbar bleibt.

Viele Tiere bekommen im Seniorenalter Zahnprobleme. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher besonders wichtig. "Wenn Bakterien über den Mundraum in die Blutbahn geraten, kann es gefährlich werden", sagt Pfister.

Doch auch der allgemeine Gesundheitszustand sollte regelmäßig untersucht werden. "Zweimal im Jahr sollte man mindestens zum Tierarzt gehen", rät die Expertin. Der Austausch mit dem Arzt sei bei älteren Vierbeinern besonders wichtig. Gemeinsam mit dem Halter könne ein Tierarzt beurteilen, ob ein Tier über die üblichen Alterserscheinungen hinaus krank ist und sich quält.

dpa

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