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Hunde begeistern sich für das, was Frauchen oder Herrchen gern tun. Und so gibt es einige Tiere, die gern zum Surfen gehen! Es sind sogar so viele, dass in den USA, wie hier in Kalifornien, eigene Hundewettbewerbe ausgetragen werden.

Hund sans scho!

Was Sie schon immer über Ihren besten Freund wissen wollten

Über sieben Millionen Hunde leben in Deutschland, und für ihre Besitzer ist ganz klar: „Man kann zwar auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ Der 10. Oktober ist angeblich der Internationale Welthundetag, wobei nicht ganz klar ist, wer diesen Tag ins Leben gerufen hat und woran er erinnern soll.

Die Tierschutzorganisation Tasso meint, es gehe darum, die sozialen Fähigkeiten von Hunden und ihre Leistungen zu würdigen. Hundefreunde jedoch brauchen keinen Tag, um erinnert zu werden, was für ein tolles Tier sie an ihrer Seite haben. Ob groß oder klein, reinrassig oder gemischt, ein Hund ist immer viel mehr als ein Haustier. Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen – so ein irisches Sprichwort. Die tz hat die kuriosesten Fakten gesammelt.

Mehrfach gezähmt

Wann und wie genau kam der Mensch auf den Hund? Etwa 14 000 Jahre ist es her, dass aus Wolfsrudeln die ersten Hunde domestiziert wurden. Aber geschah das zuerst in Asien oder Europa? Nach derzeitigem Forschungsstand wurde der Hund wohl mehrfach domestiziert: Er stammt letztlich von zwei voneinander unabhängigen Wolfspopulationen in Europa und Asien ab, die sich später mischten. Darauf zumindest weisen Erbgutanalysen hin.

Geldquelle 

Etwa sieben Millionen Hunde gibt es in Deutschland. Ein Riesenmarkt. Auch für Tierärzte und Pharmahersteller. 2013 erwirtschafteten Tierärzte den Bärenanteil ihres Jahresumsatzes von zwei Milliarden Euro mit der Behandlung von Hunden. Gleiches gilt für die 500 Millionen Euro, die für Tierarzneien ausgegeben wurden. Es gibt Zahntierärzte genauso wie Hautärzte für Hunde.

Folgen der Zivilisation 

Durch mehr Fürsorge steigt die Lebenserwartung – und auch die Zahl der Hunde mit Zivilisations- und Alterskrankheiten: Diabetes, Nierenoder Gelenkleiden machen zunehmend auch Vierbeinern zu schaffen. Oft sind die fürsorglichen Besitzer Teil des Problems: Sie überfüttern ihre Lieblinge.

Verrückte Studie 

Ihr Geschäft sollen Hunde vorzugsweise mit Schnauze oder Po in Richtung Nordpol erledigen. Eine Studie der Uni Duisburg zumindest zeigte, dass die Vierbeiner wie Zugvögel einen feinen Magnetsinn besitzen und sehr sensibel schon auf geringste Schwankungen des Erdmagnetfelds reagieren: Sie pinkeln oder erledigen ihr Geschäft nur dann entlang der Nord-Süd-Achse, wenn das Magnetfeld ruhig ist.

Auf einer Wellenlänge 

Wie eng Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen emotional verbunden sind und wie sehr sie deren Gefühle lesen, zeigt eine kleine Studie aus Japan: Hunde gähnen deutlich öfter, wenn ihre Besitzer ihnen etwas vorgähnen, als wenn dies Fremde tun.

Soziale Bindung 

Eine andere Studie legt nahe, dass Hunde soziales Miteinander in ihrem Umfeld erkennen: So nehmen sie lieber ein Leckerli aus der Hand eines Fremden, der ihrem Besitzer zuvor bei der Suche nach einem verschwundenen Gegenstand half, als von einem Unbekannten, der diese Hilfe verwehrte.

Künstliche Befruchtung 

Auch Hundebabys gibt es aus dem Reagenzglas: Durch sogenannte In-vitro- Fertilisation entstanden Beagles und Cockerspaniel- Mischungen aus im Labor befruchteten Eizellen. Als Ziel geben die Forscher an, seltene Rassen vor dem Aussterben bewahren zu wollen.

Lieber Lob als Leckerli 

Einen Hund zu loben, will gelernt sein. Einer Studie zufolge sollten sowohl Tonart als auch Wortwahl stimmen – denn nur in der richtigen, sich verstärkenden Kombination komme das Lob beim Vierbeiner voll an. Ein dickes Lob ziehen viele Hunde übrigens einem Leckerli als Belohnung vor, zeigt eine weitere Untersuchung.

Immer zu Diensten 

Rollstühle ziehen, lebensgefährliche Unterzuckerung erschnüffeln, Medikamente herantragen – das alles können Service-Hunde, die speziell für die Bedürfnisse ihres Besitzers ausgebildet werden. Weniger bekannt ist, dass sie Menschen auch bei mentalen Krankheiten stützen: In den USA werden Hunde etwa zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen bei Kriegsveteranen eingesetzt.

Einfach riesig

Deutsche Doggen, Landseer und irische Wolfshunde gehören mit einer Schulterhöhe von über 100 Zentimetern zu den riesigen Hunderassen. So viel Größe macht gelassen: Meistens sind diese Tiere wirklich sanfte Riesen.

Ähnlichkeit erwünscht

Hund und Herrchen sehen sich manchmal frappierend ähnlich. Dass ist sogar wissenschaftlich erforscht. Psychologen von der Uni in San Diego stellten fest, dass Besitzer häufig Tiere wählen, die ihnen auf gewisse Weise ähneln. Das trifft besonders auf reinrassige Tiere zu. Besitzer von Mischlingen haben weniger Ähnlichkeit mit ihren Tieren.

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