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Hundepension: Darauf sollten Sie achten, wenn Sie Tiersitter benötigen

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Von: Sandra Barbara Furtner

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Besonders während der Urlaubszeit heiß begehrt: Hundesitter. Kann man Ihnen ein Haustier anvertrauen? Ein Team der SAT.1 Sendung Akte schaut hin.

München – Auch wenn man seinen Vierbeiner am liebsten rund um die Uhr bei sich haben möchte: manchmal geht es einfach nicht anders. Wichtige Termine, veränderte Arbeitszeiten, Arztbesuche oder auch ein entspannter Urlaub nur für sich alleine – hier ist man auf „fremde Hilfe“ angewiesen. Stehen Familienmitglieder oder enge Freunde nicht zur Verfügung, greift man auf Hundepensionen oder Tiersitter zurück. Schließlich möchte man sein geliebtes Tier ruhigen Gewissens abgeben und in der Zwischenzeit wohlversorgt wissen.

Hundeexpertin deckt auf: So gut arbeiten Tiersitter – SAT.1 Akte deckt auf

Manchmal benötigt man einen Hundesitter. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl
Manchmal benötigt man einen Hundesitter. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl. (Symbolbild) © Deutzmann/Imago

Das Dilemma: Kann man einer wildfremden Person einfach so vertrauen und woran erkennt man eigentlich einen guten Tiersitter? Genau diesem Thema ging ein Team von SAT.1 Akte in der Sendung vom 23. Juni, Episode 20, zusammen mit Hundeexpertin Ela Fuhrmann, die seit Jahren als Hundetrainerin tätig ist, auf den Grund. Über ein Internet-Portal wurden verschiedene Betreuer gebucht. Als „Lockvogel“ dient Labrador-Rüde Sam. Keine Sorge, Sam ist sehr gut ausgebildet, und total entspannt. Auf ihn sollte aufgepasst werden, während der Besitzer seinen Terminen nachgeht. Währenddessen „überwacht“ das Team mit versteckter Kamera das Geschehen.

Hundexpertin deckt auf: Nicht jeder Hundesitter ist geeignet

Das Fazit: Während der Sendung kam heraus, dass nicht jeder Tiersitter aus dem Internet auch wirklich dafür geeignet ist, einen Hund zu betreuen. Einige verbringen ihre Zeit lieber am Handy, anstatt sich um ihren Schützling zu kümmern, möchten ihn noch nicht mal streicheln, andere reagieren sogar grob fahrlässig, indem sie den Vierbeiner einer „angeblich vertrauten Person“ einfach so in die Hand drücken und zum Gassigehen mitgeben. Eigentlich wurden sie genau dafür ja gebucht und bezahlt.

Hundexpertin deckt auf: Auf Bauchgefühl hören

Nicht immer ist es sinnvoll nach dem „günstigsten Preis“ zu suchen, sondern sich genau anzusehen, welche Qualifikationen jemand mitbringt. Eine Ausbildung als Tiersitter, Hundetrainer oder Tiermedizinische Fachangestellte ist Gold wert. Denn was ist, wenn der Hund mal eben was verschluckt oder einfach nur schlimmen Durchfall bekommt, weil er was Schlechtes gegessen hat?

Auch Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit spielen eine große Rolle. Meint: Taucht ein Problem auf, sollte der Besitzer telefonisch sofort darüber informiert werden. Also unbedingt Handy-Nummern austauschen. Zudem sollte jede Aufgabe vorher im Detail abgesprochen werden. Ein weiteres wichtiges Erkennungszeichen: fühlt sich der Hund in der Nähe der Person wohl? Kann er sich entspannen und lässt sich auf den Menschen ein? Interagiert Ihr Vierbeiner mit dem Zweibeiner so gar nicht, oder geht ihm sogar aus dem Weg, macht das ganze womöglich nicht viel Sinn. Verlassen Sie sich deswegen auf Ihr Bauchgefühl. Denn niemand kennt den Hund besser als Sie selbst.

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