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Meerschweinchen sind nicht gerne alleine. Hautpilz-Infektionen sind allerdings ansteckend und müssen von einem Tierarzt behandelt werden. Foto: Horst Ossinger/dpa

Tipps für Tierfreunde

Kahle Stellen beim Meerschweinchen: Gefahr durch Hautpilze

Meerschweinchen-Besitzer aufgepasst: Haarlose Hautstellen können auf einen Pilz hinweisen. Wie groß die Gefahr der Ansteckung für Artgenossen und Menschen ist, und welche Maßnahmen getroffen werden sollten, erklären Tierärzte.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Haben Meerschweinchen schuppende oder kahle Haustellen, kann das auf Hautpilze hinweisen. Etwa die Hälfte der betroffenen Tiere leidet auch unter Juckreiz, erläutert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

Ansteckungsgefahr besteht bei Meerschweinchen durch den Kontakt mit befallenen Tieren oder mit verunreinigtem Streu. Die Pilze vermehren sich vor allem in feuchter Umgebung und auf entzündeter oder verletzter Haut. Ist ein Tier betroffen, kann nur der Tierarzt helfen.

Einige Hautpilzarten können auch Menschen befallen. Halter sollten sich deshalb nach dem Anfassen eines erkrankten Tiers gut die Hände waschen. Stellen sie trotzdem Hautveränderungen fest, müssen sie einen Hautarzt aufsuchen.

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