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Bevor es für Kaninchen und Meerschweinchen ins Außengehe geht, sollten sie an das Grünfutter gewöhnt werden. Foto: Markus Scholz

Beginn der Draußensaison

Kaninchen vor dem Freilauf an Grünfutter gewöhnen

Viele Kaninchen-Halter warten bereits auf die ersten warmen Tagen im Jahr. Dann können sie ihr Tier endlich wieder ins Außengehege bringen. Jedoch sollte es gut auf den Wechsel vorbereitet werden.

Münchberg (dpa/tmn) - Wer sein Kaninchen oder Meerschweinchen im Frühling zum ersten Mal ins Freie setzen möchte, sollte das Tier zunächst langsam an das neue Nahrungsangebot gewöhnen.

Frisches Grün enthält viel Eiweiß und kann bei Überfütterung zu Krankheiten führen, erklärt Wolfgang Elias vom Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK).

Deshalb sollten Besitzer spätestens im März damit beginnen, den Tieren zusätzlich zum normalen Futter auch Grünes zu geben, zum Beispiel Löwenzahn. Elias rät dazu, mit wenigen Blättern pro Tag zu beginnen und die Dosis langsam zu steigern. Heu trage zusätzlich zu einer besseren Verträglichkeit bei.

Wer sein Kaninchen oder Meerschweinchen bisher ausschließlich in der Wohnung gehalten hat, sollte bei Minusgraden im Freien vorsichtig sein. Vom Mai an können die Tiere laut Elias aber auf jeden Fall rausgesetzt werden - zunächst nur einige Stunden am Tag und möglichst nicht am Morgen, wenn das Gras noch nass sein könnte. Wenn das Tier an Grünfutter gewöhnt ist und einen geschützten Stall hat, aber auch durchgängig.

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