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Grausame Bilder aus dem Khan Younis.

Was passiert mit den Tieren?

Schlimmster Zoo der Welt wird dicht gemacht

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Endlich hat das Leiden ein Ende: Die internationale Tierschutzstiftung "Vier Pfoten" will sich um die verbleibenden Tiere im Zoo Khan Younis kümmern. Nach langen Verhandlungen wird er nun geschlossen.

Schockierende Bilder aus dem Zoo Khan Younis im Gazastreifen: Tote Tiere liegen auf dem schmutzigen Boden, die noch lebenden leiden Hunger und Durst. Niemand kümmert sich um sie, der Zoo im Krisengebiet gilt als der schlimmste der Welt. Doch nun soll die Qual beendet werden: Der Tierpark des Grauens wird geschlossen.

Khan Younis: Der "schlimmste Zoo der Welt"

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten konnte der Khan Younis Zoo seine Tiere seit Anfang des Jahres nicht mehr angemessen versorgen und ausreichend Futter für sie bereitstellen. Um mehr Besucher anzulocken und Einkommen zu generieren, stellte der Besitzer sogar die mumifizierten Körper bereits verstorbener Tiere aus. Die "Tiermumien" wurden mittlerweile entfernt, geblieben ist ein zweifelhafter Ruf als "schlimmster Zoo der Welt".

Ein Video von "Vier Pfoten" zeigt das Leiden der Tiere:

Was passiert mit den Tieren?

Die internationale Tierschutzstiftung "Vier Pfoten" hat sich vorgenommen, in einer Rettungsaktion die 16 verbleibenden Tiere zu befreien und in ein neues Zuhause zu bringen. Die meisten Tiere, wie die Schildkröten, die Stachelschweine und der Emu, sollen einen Platz in der jordanischen Schutzstation "New Hope Centre" bekommen. Da es dort kein Freigehege für Großkatzen gibt, hat Tiger Laziz eine etwas weitere Reise vor sich: Er soll im Großkatzenrefugium "Lions Rock" in Südafrika unterkommen. Dort wartet ein 1 Hektar großes Gehege mit Grasflächen, Bäumen und Badeteich auf ihn.

Khan Younis: Impressionen aus dem schlimmsten Zoo der Welt

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