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In Zoohandlungen können Hirschkäfer für das Terrarium zu Hause gekauft werden.

Krabbeln im Wohnzimmer: Käfer sind spannende Haustiere

Im Wald findet man sie in großer Zahl. Aber wer kann sich vorstellen, Käfer bei sich zu Hause zu halten? So abwegig ist die Idee gar nicht. Im Terrarium lassen sich die spannenden Körper und Bewegungen der Insekten genau betrachten.

Käfer können vor allem für Kinder spannende Haustiere sein. In einem Terrarium lässt sich die Umgebung der Tiere nachbilden. Halter könnten dann beobachten, wie sich die Tiere entwickeln, sagt Stephan Schlüter von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH).

"Vor allem für Kinder und Jugendliche, die sich im Unterricht mit dem Lebensraum von Insekten beschäftigen, kann das interessant sein." Besonders Rosen-, Hirsch- und Riesenkäfer sind als Haustier beliebt. Die meisten Halter kaufen die Käfer bereits im Larvenstadium. Am besten gehe das in einer Zoohandlung mit Terraristikbereich oder bei einem Züchter, sagt Schlüter.

Wie groß der Behälter zur Aufzucht und das Terrarium sein müssen, hängt vom Käfer ab. Aber Vorsicht: Manche Engerlinge sollten einzeln gehalten werden, weil sie sich sonst anknabbern. Außerdem darf es nicht zu warm sein. Zum Wohlfühlen brauchen Käfer ausreichend Bodensubstrat, Borken und Äste. Schlüter rät: Wer sich Käfer anschafft, lässt sich am besten in einer Zoohandlung beraten.

In Sachen Fressen sind Käfer pflegeleicht: Rosen-, Hirsch- und Riesenkäfer mögen es süß und fressen gern Bananen und Ahornsirup. Tierhandlungen verkaufen außerdem spezielles Gelee. Das ist aber ein Extra-Leckerbissen und für die normale Versorgung nicht notwendig, wie Schlüter sagt. "Damit kann man dem Tier eine Freude machen".

dpa/tmn

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