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Überqueren Kröten bei ihrer Wanderung Landstraßen, bringen sie sich dabei in Gefahr. Verkehrsteilnehmer sollten daher jetzt besonders achtsam sein.

Krötenzäune vielerorts noch nicht aufgebaut

Früher als sonst: Kröten gehen jetzt auf Wanderschaft

Kröten begeben sich in diesem Jahr früher auf Wanderschaft als angenommen. Wenn sie dabei Straßen überqueren, bringen sie nicht nur Fußgänger oder Radfahrer in Gefahr, sondern vor allem sich selbst.

Potsdam - Die Krötenwanderung beginnt wegen des warmen Wetters in diesem Jahr mancherorts besonders früh. Im Raum nördlich von Berlin etwa seien Amphibien bereits am vergangenen Wochenende auf dem Weg zu ihren Laichstellen gewesen, teilte das Landesumweltamt mit.

Die meisten Krötenzäune zum Schutz der Tiere seien noch nicht aufgebaut gewesen - tausende Amphibien seien deshalb auf den Straßen überfahren worden, hieß es. Normalerweise machen sich Kröten und Frösche nach Angaben des NABU Brandenburg erst Ende Februar oder Anfang März auf den Weg.

In den nächsten Tagen sollen die Krötenzäune des NABU an den Straßen aufgebaut werden. Bei diesen fallen die Tiere in Eimer und werden dann von ehrenamtlichen Helfern auf die andere Straßenseite getragen. An vielen Stellen führen auch Tunnel unter den Verkehrswegen die Tiere sicher auf die andere Seite.

Die Krötenwanderung dauert bis etwa Mitte April

Amphibien wie Erdkröten, Moor- und Grasfrösche, Molche oder Kreuzkröten machen sich zu Gewässern auf, um dort abzulaichen. Besonders viele Tiere sind deshalb in Regionen mit Seen, Flüssen und Teichen und angrenzenden Wäldern unterwegs. Laub oder Holzstapel im Wald dienen den Amphibien als Versteck. Am Boden finden sie genügend Insekten als Nahrung.

dpa

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