Anzeige wegen Tierquälerei

Mann schmeißt lebenden Hund in Container für tote Tiere

Steegen - Ein Mann hat in Österreich seinen noch lebenden Hund in einen Container für tote Tiere geworfen. Ein Mitarbeiter, der den Behälter entleeren wollte, hörte schwache Tierlaute aus dem Inneren.

Als er den Container am Mittwoch in einem Altstoffsammelzentrum in Steegen in Oberösterreich öffnete, fand er einen verschnürten Plastiksack mit einem Schäferhund darin. Das Tier war sehr abgemagert und verwahrlost. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes musste der Schäferhund vom Tierarzt eingeschläfert werden.

Mithilfe eines eingesetzten Chips konnte der 29 Jahre alte Besitzer des Hundes ermittelt werden. Dieser gab an, das Tier sei am Tag davor angefahren worden. Er habe den Hund leblos gefunden und geglaubt, dieser sei tot. Der 29-Jährige wurde wegen Tierquälerei angezeigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Chip-Kennzeichnung allein reicht bei Haustieren nicht aus
Die Kennzeichnung mit einem Mikrochip hilft bei der Suche nach vermissten Haustieren. Wichtig dabei ist, dass die Chipnummer auch in einer international abrufbaren …
Chip-Kennzeichnung allein reicht bei Haustieren nicht aus
Mehr Wolf-Hund-Mischlinge zu erwarten
Wölfe breiten sich in Deutschland weiter aus. Doch zur Fortpflanzung wählen die Tiere nicht immer nur eigene Artgenossen. Häufig kommt es zu Kreuzungen mit Hunden, wie …
Mehr Wolf-Hund-Mischlinge zu erwarten
Gefahren für Katzen im Garten vermeiden
Wer seine Katze in den Garten lässt, sollte darauf achten, dass dort keine Verletzungsgefahren lauern. Ein paar Gefahrenquellen im Überblick und was Halter dagegen tun …
Gefahren für Katzen im Garten vermeiden
Schwalben finden neue Brutplätze in den Städten
Schwalben suchen schon seit der Steinzeit die Nähe der Menschen. Ihre Nester bauen sie normalerweise in Scheunen und Ställen. Wenn sie keine finden, sind sie bei der …
Schwalben finden neue Brutplätze in den Städten

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.