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Katzen brauchen eine Weile, um sich an Diätnahrung zu gewöhnen. Anfangs sollten Halter daher kleine Portionen mit dem gewohnten Futter vermengen. Foto: Soeren Stache

Mit einem Löffel anfangen: Katze an Diätfutter gewöhnen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Ob Niere oder Schilddrüse: Bei vielen Krankheiten brauchen Katzen ein spezielles Diätfutter. Begeistert sind die meisten Tiere von der Umstellung nicht. Halter brauchen deshalb einen langen Atem.

Katzenhalter sollten das Tier anfangs nur eine kleine Portion des neuen Futters unter das gewohnte Futter mischen. Am Anfang könne das nur ein Teelöffel sein, erläutert der Bundesverband praktizierender Tierärzte. Bei der Vorauswahl sollten Besitzer auch die Futtervorlieben ihres Tieres berücksichtigen: Liebt es Fisch, würde man bei einer Diät wegen Nierenproblemen zuerst zu einer Thunfischsorte greifen.

Möchten Halter von Trocken- auf Nassfutter umstellen, können sie versuchen, das Trockenfutter anzufeuchten oder Trockenfutter auf und in das Nassfutter zu schmuggeln. Auf die harte Tour sollten es Besitzer lieber nicht versuchen: Katzen sind in der Lage, mehrere Tage neues Futter zu ignorieren und zu hungern. Durch die Futterverweigerung können sie eine Lebererkrankung entwickeln.

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