+
Neue Schildkröten können mit dem Herpesvirus infiziert sein. Daher empfiehlt sich nach dem Kauf ein Besuch beim Tierarzt. Foto: Friso Gentsch

Infektionsrisiken

Neue Schildkröte nicht mit Artgenossen zusammenbringen

Achtung beim Schildkröten-Kauf: Die Tiere können infiziert sein, auch wenn das nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Einige Vorsichtsmaßnahmen sind daher unerlässlich.

Bramsche (dpa/tmn) - Neu gekaufte Schildkröten dürfen nicht sofort mit schon vorhandenen Artgenossen in Kontakt kommen. Denn neben Parasiten können die Tiere auch Bakterien und Viren übertragen, warnt die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz.

Besonders gefährlich ist das Herpesvirus, mit dem auch gesund aussehende Tieren infiziert sein können. Halter sollten ihren Neuankömmling deshalb am besten mindestens einmal vom Tierarzt mittels einer Blutprobe testen lassen, ob er das Virus in sich trägt. Noch mehr Sicherheit gibt ein erneuter Test nach wenigen Monaten. Bis dahin wird die Schildkröte am besten separat von den anderen Tieren gehalten.

Wegen des unterschiedlichen Keimspektrums sollten generell nur Schildkröten einer Art zusammen gehalten werden.

Merkblätter der TVT

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dackel und Welpen sollten keine Treppen steigen
Treppensteigen kann für Hunde gesundheitliche Folgen haben. Das gilt insbesondere für Rassen mit langem Rücken und kurzen Beinen. Aber auch Welpen sind bis zu einem …
Dackel und Welpen sollten keine Treppen steigen
Igel finden sich in der Stadt gut zurecht
Es ist ein neues Phänomen: Großstädter treffen immer häufiger Igel in Parks oder Gärten an. Kein Wunder, die kleinen Tiere haben sich an uns angepasst. Wichtig ist nun, …
Igel finden sich in der Stadt gut zurecht
Tier gefunden oder entlaufen: Neue Webseite für Halter
Das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes heißt ab sofort "Findefix". Tierhalter können online eine Suchmeldung aufgeben und gechippte Tiere registrieren …
Tier gefunden oder entlaufen: Neue Webseite für Halter
In guten Hundeschulen wird nicht gebrüllt
Der Ton macht die Musik. Dieser Grundsatz gilt auch beim Umgang mit Hunden. Ein guter Hundetrainer arbeitet mit positiver Bestärkung und gibt ruhige, klare Kommandos.
In guten Hundeschulen wird nicht gebrüllt

Kommentare