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Hund, Katze und Co. hören und Spüren das Gewitter meist noch deutlicher als wir Menschen. Viele haben panische Angst davor. Am besten sorgt man für Ablenkung. Foto: Bernd März

Rollläden runter und Radio an: Ängstliche Tiere bei Gewitter

Draußen blitzt und donnert es. Es regnet in Strömen. Viele Tiere bekommen bei Gewittern panische Angst. Doch wie tröstet man den tierischen Weggefährten? Am besten sorgt man für Ablenkung. Übermäßiges trösten bringt nichts.

Berlin (dpa/tmn) - Viele Tiere haben Angst vor Gewitter. Besitzer machen es mit übermäßigem trösten meist nur noch schlimmer. Was hilft dem Vierbeiner in dieser Situation wirklich?

"Das Schlechteste, das Besitzer in diesen Fällen tun können, ist, ihre Lieblinge in so einer Situation intensiv zu trösten und zu streicheln", erklärt Tina Hölscher, Tierärztin vom Tierschutzverein Aktion Tier. Damit signalisieren Halter nur, dass tatsächlich etwas Schlimmes los ist.

Besser verhält man sich ganz normal und spricht in gewohnter Tonlage. Zusätzlich kann man die Rollläden herunterlassen und den Fernseher oder das Radio einschalten - dann bekommen die Tiere weniger von dem mit, was draußen los ist.

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