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Für Kaninchen ist Schnupfen eine gefährliche Erkrankung. Halter können ihr jedoch gezielt vorbeugen. Foto: Bernd Wüstneck

Tier-Erkrankung

Schnupfen bei Kaninchen kann leicht chronisch werden

Für Menschen ist ein Schnupfen kein großes Problem. Kaninchen kann die Erkrankung schnell längere Zeit in Beschlag nehmen. Deswegen sollten Halter schon früh handeln.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Ein Schnupfen ist bei Kaninchen keine harmlose Erkrankung, die von selbst wieder ausheilt. Oft wird der Kaninchenschnupfen chronisch und greift auf Lungen und Bronchien über.

Bei den ersten Symptomen wie Niesen und Nasenausfluss sollten Halter deshalb sofort reagieren, rät der Bundesverband Praktizierender Tierärzte. Meist werden die Tiere mit Antibiotika behandelt, begleitet von Schleimlösern und Inhalationen.

Sehr wichtig ist auch, auf Hygiene zu achten, da Kaninchen sich über schlecht gereinigte Trink- und Fressnäpfe anstecken. Aber auch bei Artgenossen können sich die Nager infizieren. Neue Tiere sollten deshalb grundsätzlich nur mit älteren Tieren zusammen gesetzt werden, wenn sie während einer vierwöchigen Quarantäne keine Krankheitssymptome gezeigt haben.

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